28.02.2018, 04:12 Uhr

Brüssel (AFP) Brüsseler Behörde legt neue Studie zu Gefahr für Bienen durch Pestizide vor

Bienen sind gefährdet. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Daniel Karmann (Foto: dpa/AFP/Archiv/Daniel Karmann)Bienen sind gefährdet. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Daniel Karmann (Foto: dpa/AFP/Archiv/Daniel Karmann)

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) will am Mittwoch (11.00 Uhr) eine aktualisierte Studie zur Schädlichkeit von Pestiziden für Bienen veröffentlichen. Der Studie kommt Bedeutung für das Vorhaben der EU-Kommission zu, die Nutzung von Pestiziden mit bienenschädlichen Neonicotinoiden weiter einzuschränken. Die Kommission sprach sich bereits im Dezember dafür aus, vertagte die endgültige Entscheidung allerdings mit Verweis auf die neue EFSA-Studie.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) will am Mittwoch (11.00 Uhr) eine aktualisierte Studie zur Schädlichkeit von Pestiziden für Bienen veröffentlichen. Der Studie kommt Bedeutung für das Vorhaben der EU-Kommission zu, die Nutzung von Pestiziden mit bienenschädlichen Neonicotinoiden weiter einzuschränken. Die Kommission sprach sich bereits im Dezember dafür aus, vertagte die endgültige Entscheidung allerdings mit Verweis auf die neue EFSA-Studie.

Auch die Bundesregierung sprach sich dafür aus, die Ergebnisse abzuwarten. Die EFSA hatte 2013 eine erste Studie veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kam, dass Neonicotinoide erheblich zum Bienensterben beitragen. Die EU-Kommission erließ daraufhin Beschränkungen für die Freiluftnutzung einiger Pflanzenschutzmittel. Sollte sich die Schädlichkeit der Stoffe bestätigen, könnte es ein Komplettverbot geben.


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