22.02.2018, 08:41 Uhr

Beirut (AFP) Aktivisten: Mindestens 13 Tote bei neuen Angriffen auf Ost-Ghuta

Raketeneinschlag in Hamuria am Mittwoch. Quelle: AFP/Archiv/ABDULMONAM EASSA (Foto: AFP/Archiv/ABDULMONAM EASSA)Raketeneinschlag in Hamuria am Mittwoch. Quelle: AFP/Archiv/ABDULMONAM EASSA (Foto: AFP/Archiv/ABDULMONAM EASSA)

Syrische Armee setzt Offensive auf Rebellenenklave fort

Die syrische Armee setzt ihre Offensive auf die Rebellenenklave Ost-Ghuta den fünften Tag in Folge fort. Bei neuen Bombardements am Donnerstag seien in der Stadt Duma mindestens 13 Zivilisten getötet worden, unter ihnen drei Kinder, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Alleine in Duma seien am Morgen etwa 200 Raketen eingeschlagen.

Nach Angaben der oppositionsnahen Beobachtungsstelle, deren Angaben von unabhängiger Seite kaum überprüft werden können, wurden seit dem Beginn der Offensive der Regierungstruppen auf die östlichen Vororte von Damaskus mindestens 335 Zivilisten getötet. Mehr als 1500 Menschen wurden demnach verletzt.

Die humanitäre Situation in der Region, die seit 2013 unter Belagerung steht, ist katastrophal, viele der rund 400.000 Einwohner leiden Hunger, es gibt kaum Medikamente. Der UN-Sicherheitsrat stimmt voraussichtlich am Donnerstag über einen Resolutionsentwurf ab, in dem eine 30-tägige Feuerpause in Syrien gefordert wird.


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