21.02.2018, 08:07 Uhr

Wiesbaden (AFP) China bleibt Deutschlands wichtigster Handelspartner

Tiefwasserhafen in Shanghai. Quelle: AFP/ (Foto: AFP/)Tiefwasserhafen in Shanghai. Quelle: AFP/ (Foto: AFP/)

Niederlande und USA auf Platz zwei und drei

China ist auch im vergangenen Jahr Deutschlands wichtigster Handelspartner geblieben. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wurden 2017 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 186,6 Milliarden Euro zwischen Deutschland und der Volksrepublik gehandelt. Damit war China zum zweiten Mal in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner.

Auf den Rängen zwei und drei folgten die Niederlande mit einem Warenverkehr im Wert von 177,3 Milliarden Euro und die USA mit einem Außenhandelsumsatz von 172,6 Milliarden Euro. Frankreich fiel von Rang zwei auf Rang vier ab. Das Nachbarland war von 1975 bis 2014 knapp drei Jahrzehnte lang der wichtigste Handelspartner Deutschlands.

Wichtigstes Abnehmerland für deutsche Exporte waren im vergangenen Jahr wie in den Vorjahren die USA: Dorthin wurden Güter im Wert von 111,5 Milliarden ausgeführt. Der Exportüberschuss mit den USA, den US-Präsident Donald Trump wiederholt kritisiert hatte, betrug 50,5 Milliarden Euro.

Im Handel mit China wurden hingegen mehr Waren aus der Volksrepublik importiert als dorthin exportiert - der Importüberschuss betrug 2017 von 14,3 Milliarden Euro.


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