18.02.2018, 04:39 Uhr

München (AFP) Israels Regierungschef bei Münchner Sicherheitskonferenz

Tagungsort der Sicherheitskonferenz. Quelle: AFP/THOMAS KIENZLE (Foto: AFP/THOMAS KIENZLE)Tagungsort der Sicherheitskonferenz. Quelle: AFP/THOMAS KIENZLE (Foto: AFP/THOMAS KIENZLE)

Mit Spannung wird der heutige Auftritt des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der 54. Münchner Sicherheitskonferenz erwartet (10.00 Uhr). Es ist Netanjahus erster Besuch in Deutschland seit den Verstimmungen in den deutsch-israelischen Beziehungen Anfang vergangenen Jahres. Am dritten und letzten Konferenztag stehen die Krisen im Nahen Osten im Mittelpunkt der Diskussionen.

Mit Spannung wird der heutige Auftritt des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der 54. Münchner Sicherheitskonferenz erwartet (10.00 Uhr). Es ist Netanjahus erster Besuch in Deutschland seit den Verstimmungen in den deutsch-israelischen Beziehungen Anfang vergangenen Jahres. Am dritten und letzten Konferenztag stehen die Krisen im Nahen Osten im Mittelpunkt der Diskussionen.

Unter den Teilnehmern der Gesprächsrunden sind unter anderen der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu, der Syrien-Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen, Staffan de Mistura, und der frühere US-Außenminister John Kerry. Als weitere Redner treten die Außenminister Irans und Saudi-Arabiens auf das Podium im Hotel Bayerischer Hof, Mohammed Dschawad Sarif (12.15 Uhr) und Adel al-Dschubeir (12.40 Uhr).

Der Iran und Saudi-Arabien liefern sich derzeit einen Machtkampf in Nahost. Besonders deutlich wird die Rivalität der beiden Regionalmächte im Bürgerkrieg im Jemen, wo der Iran die schiitischen Huthi-Rebellen unterstützt, gegen die Saudi-Arabien mit einer internationalen Militärkoalition kämpft.


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