07.02.2018, 02:20 Uhr

Berlin (AFP) Auch nach 17 Stunden noch kein Durchbruch bei Koalitionsgesprächen

Merkel hinter einem Fenster der CDU-Parteizentrale. Quelle: AFP/Tobias SCHWARZ (Foto: AFP/Tobias SCHWARZ)Merkel hinter einem Fenster der CDU-Parteizentrale. Quelle: AFP/Tobias SCHWARZ (Foto: AFP/Tobias SCHWARZ)

Zwischenzeitlich wieder parteiinterne Beratungen

Bei den Koalitionsgesprächen von Union und SPD hat es auch nach rund 17-stündigen Beratungen noch keinen Durchbruch gegeben. In der Nacht auf Mittwoch kamen die Verhandler zwischenzeitlich zu parteiinternen Gesprächen zusammen, wie Teilnehmer mitteilten. Zuvor waren die SPD-Vizevorsitzenden Ralf Stegner, Thorsten Schäfer-Gümbel und Natascha Kohnen sowie der nordrhein-westfälische SPD-Chef Michael Groschek in die CDU-Parteizentrale zurückgekehrt.

Union und SPD hatten ursprünglich das Ziel ausgegeben, ihre Gespräche über eine Neuauflage der großen Koalition bereits am Sonntag abzuschließen. Montag und Dienstag waren jedoch von Anfang an als Reservetage vorgesehen.

Eine erneute Verlängerung bis in den Mittwoch hinein war hingegen nicht geplant. Teilnehmer der Gespräche rechnen aber inzwischen damit, dass die rund 90-köpfige große Abschlussrunde nicht mehr in der Nacht, sondern erst am Morgen tagt.


0 Kommentare