01.02.2018, 03:13 Uhr

Berlin (AFP) Bundestag entscheidet über Familiennachzug von subsidiär Geschützten

Kontingent von 1000 Menschen ab August. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Swen Pförtner (Foto: dpa/AFP/Archiv/Swen Pförtner)Kontingent von 1000 Menschen ab August. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Swen Pförtner (Foto: dpa/AFP/Archiv/Swen Pförtner)

Der Bundestag entscheidet am Donnerstag über den künftigen Familiennachzug von Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus. Der Gesetzentwurf von Union und SPD sieht vor, den Nachzug bis Ende Juli ausgesetzt zu lassen und ihn danach in begrenztem Umfang wieder zuzulassen. Monatlich sollen 1000 Familienangehörige nach Deutschland kommen können, zuzüglich von Härtefällen.

Der Bundestag entscheidet am Donnerstag über den künftigen Familiennachzug von Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus. Der Gesetzentwurf von Union und SPD sieht vor, den Nachzug bis Ende Juli ausgesetzt zu lassen und ihn danach in begrenztem Umfang wieder zuzulassen. Monatlich sollen 1000 Familienangehörige nach Deutschland kommen können, zuzüglich von Härtefällen.

Konkurrierende Anträge von Linken und Grünen sehen eine generelle Wiedereinführung des Familiennachzugs vor, ein AfD-Entwurf einen generellen Verzicht. Die FDP schlägt in ihrem Entwurf eine Härtefallregelung vor. Es wird aber erwartet, dass der Antrag von Union und SPD eine Mehrheit bekommt, nachdem sie ihren Streit über den Familiennachzug am Dienstag beigelegt hatten.


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