31.01.2018, 06:53 Uhr

Frankfurt/Main (AFP) Metall-Arbeitgeber wollen Mittwoch Klage gegen Warnstreiks einreichen

Warnstreik von Fordmitarbeitern in Köln am 23. Januar. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Federico Gambarini (Foto: dpa/AFP/Archiv/Federico Gambarini)Warnstreik von Fordmitarbeitern in Köln am 23. Januar. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Federico Gambarini (Foto: dpa/AFP/Archiv/Federico Gambarini)

Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie will der Arbeitgeberverband Nordmetall am Mittwoch Klage gegen die Warnstreiks der IG Metall einreichen. Das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main, wo sich die Gewerkschaftszentrale befindet, soll nach dem Wunsch der Arbeitgeber die Rechtswidrigkeit der 24-Stunden-Warnstreiks feststellen. Die Arbeitgeber halten die von der Gewerkschaft geforderte zeitweise Arbeitszeitreduzierung bei teilweisem Lohnausgleich für eine "massive Diskriminierung" der Beschäftigten, die schon heute in Teilzeit arbeiten.

Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie will der Arbeitgeberverband Nordmetall am Mittwoch Klage gegen die Warnstreiks der IG Metall einreichen. Das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main, wo sich die Gewerkschaftszentrale befindet, soll nach dem Wunsch der Arbeitgeber die Rechtswidrigkeit der 24-Stunden-Warnstreiks feststellen. Die Arbeitgeber halten die von der Gewerkschaft geforderte zeitweise Arbeitszeitreduzierung bei teilweisem Lohnausgleich für eine "massive Diskriminierung" der Beschäftigten, die schon heute in Teilzeit arbeiten.

Am Mittwochmorgen wollen sich die Präsidenten der regionalen Arbeitgeberverbände treffen, um zu entscheiden, ob sie sich der Klage von Nordmetall anschließen. Die IG Metall lässt seit Dienstagabend in einigen Betrieben streiken, und zwar zum ersten Mal über einen Zeitraum von 24 Stunden. Bis Freitag sollen die Beschäftigten in mehr als 250 Betrieben bundesweit die Arbeit niederlegen.


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