31.01.2018, 06:51 Uhr

Dresden (AFP) Prozess um Anschlag auf Dresdner Moschee vor Einheitsfeiertag beginnt

Justitia. Quelle: dpa/AFP/Archiv/David-Wolfgang Ebener (Foto: dpa/AFP/Archiv/David-Wolfgang Ebener)Justitia. Quelle: dpa/AFP/Archiv/David-Wolfgang Ebener (Foto: dpa/AFP/Archiv/David-Wolfgang Ebener)

Fast anderthalb Jahre nach den Anschlägen auf eine Moschee und ein Kongresszentrum in Dresden beginnt am Mittwoch (14.30 Uhr) der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Dem 31-jährigen Angeklagten werden unter anderem versuchter Mord und das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen. Der Mann soll am 26. September 2016, kurz vor der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden, selbstgebaute Rohrbomben vor der Fatih-Moschee gezündet haben.

Fast anderthalb Jahre nach den Anschlägen auf eine Moschee und ein Kongresszentrum in Dresden beginnt am Mittwoch (14.30 Uhr) der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Dem 31-jährigen Angeklagten werden unter anderem versuchter Mord und das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen. Der Mann soll am 26. September 2016, kurz vor der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden, selbstgebaute Rohrbomben vor der Fatih-Moschee gezündet haben.

Der Imam und seine Familie blieben bei dem Anschlag unverletzt. Wenig später explodierte am Internationalen Congress Centrum ein weiterer vom Beschuldigten gebauter Sprengsatz. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Angeklagte als Einzeltäter handelte. Ein Urteil wird Anfang April erwartet.


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