27.01.2018, 04:08 Uhr

Köln (AFP) Mehr als 20.000 Kurden wollen in Köln gegen türkische Militäraktion protestieren

Demo von Kurden und Aleviten im November 2016 in Köln. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Oliver Berg (Foto: dpa/AFP/Archiv/Oliver Berg)Demo von Kurden und Aleviten im November 2016 in Köln. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Oliver Berg (Foto: dpa/AFP/Archiv/Oliver Berg)

Aus Protest gegen den türkischen Militäreinsatz im Norden Syriens wollen am Samstag (10.00 Uhr) in Köln mehr als 20.000 Kurden auf die Straße gehen. Zu der bundesweiten Großdemonstration hat der kurdische Dachverband Nav-Dem aufgerufen. Die Polizei misst den Protesten in der Kölner Innenstadt ein "erhebliches Konfliktpotenzial" bei und ist mit mehr als 2000 Beamten im Einsatz.

Aus Protest gegen den türkischen Militäreinsatz im Norden Syriens wollen am Samstag (10.00 Uhr) in Köln mehr als 20.000 Kurden auf die Straße gehen. Zu der bundesweiten Großdemonstration hat der kurdische Dachverband Nav-Dem aufgerufen. Die Polizei misst den Protesten in der Kölner Innenstadt ein "erhebliches Konfliktpotenzial" bei und ist mit mehr als 2000 Beamten im Einsatz.

Die Türkei hatte am Samstag eine Militäroffensive in Afrin in Nordsyrien gestartet, die sich gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) richtet. Die Kölner Großdemonstration steht nach Polizeiangaben unter dem Motto "Überall ist Afrin - Widerstand ist überall." Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob appellierte im Vorfeld an die Demonstranten, "ausländische Konflikte nicht auf deutschem Boden auszutragen".


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