17.12.2017, 03:16 Uhr

Santiago de Chile (AFP) Präsidentschaftsstichwahl in Chile mit unsicherem Ausgang

Guillier (M.) und Uruguays Ex-Präsident Mujica . Quelle: AFP/Martin BERNETTI (Foto: AFP/Martin BERNETTI)Guillier (M.) und Uruguays Ex-Präsident Mujica . Quelle: AFP/Martin BERNETTI (Foto: AFP/Martin BERNETTI)

Bei der Präsidentschaftsstichwahl in Chile stehen sich heute der rechtskonservative Geschäftsmann Sebastián Piñera und der von einem Mitte-links-Bündnis unterstützte Kandidat Alejandro Guillier gegenüber. Der 68-jährige Piñera hatte in der ersten Runde am 19. November als klarer Favorit für die Nachfolge der bisherigen Staatschefin Michelle Bachelet von der Sozialistischen Partei (PS) gegolten. Er kam aber nur auf 37 Prozent der Stimmen, Guillier auf 22 Prozent.

Bei der Präsidentschaftsstichwahl in Chile stehen sich heute der rechtskonservative Geschäftsmann Sebastián Piñera und der von einem Mitte-links-Bündnis unterstützte Kandidat Alejandro Guillier gegenüber. Der 68-jährige Piñera hatte in der ersten Runde am 19. November als klarer Favorit für die Nachfolge der bisherigen Staatschefin Michelle Bachelet von der Sozialistischen Partei (PS) gegolten. Er kam aber nur auf 37 Prozent der Stimmen, Guillier auf 22 Prozent.

Der Milliardär Piñera war bereits von 2010 bis 2014 Staatschef. Zu der Wahl sind 13,4 Millionen Stimmberechtigte aufgerufen. Die Wahllokale öffnen um 08.00 Uhr (12.00 Uhr MEZ) und schließen um 18.00 Uhr (22.00 Uhr MEZ). Das Wahlergebnis wird zwei Stunden später erwartet. Eine hohe Wahlbeteiligung käme Analysten zufolge dem 64-jährigen Guillier zugute, der für das Bündnis Frente Amplio (Breite Front, FA) antritt.


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