14.12.2017, 03:08 Uhr

Karlsruhe (AFP) Revision zu Freisprüchen selbsternannter Schariapolizisten vor Bundesgerichtshof

Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Uli Deck (Foto: dpa/AFP/Archiv/Uli Deck)Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Uli Deck (Foto: dpa/AFP/Archiv/Uli Deck)

Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft am Donnerstag (09.00 Uhr) den Freispruch von sieben muslimischen Angeklagten der selbsternannten Schariapolizei von Wuppertal vom Vorwurf des verbotenen Tragens von Uniformen. Dem Urteil des Landgerichts Wuppertal zufolge waren die Angeklagten im September 2014 mit orangefarbenen Warnwesten mit der Aufschrift "Shariah Police" in der Wuppertaler Innenstadt unterwegs.

Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft am Donnerstag (09.00 Uhr) den Freispruch von sieben muslimischen Angeklagten der selbsternannten Schariapolizei von Wuppertal vom Vorwurf des verbotenen Tragens von Uniformen. Dem Urteil des Landgerichts Wuppertal zufolge waren die Angeklagten im September 2014 mit orangefarbenen Warnwesten mit der Aufschrift "Shariah Police" in der Wuppertaler Innenstadt unterwegs.

Dort sprachen sie junge Muslime vor Gaststätten und Spielhallen an und ermahnten sie zum Verzicht auf Glücksspiel und Alkoholkonsum. Die Staatsanwaltschaft legte wegen der Freisprüche Revision beim BGH ein.


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