13.12.2017, 15:09 Uhr

Köln (AFP) Kölner Silvesterfeiern werden wieder von massivem Polizeiaufgebot gesichert

Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Quelle: dpa/AFP/Henning Kaiser (Foto: dpa/AFP/Henning Kaiser)Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Quelle: dpa/AFP/Henning Kaiser (Foto: dpa/AFP/Henning Kaiser)

Stadt präsentiert Einsatzkonzept - Auch kommunale Ordnungskräfte unterwegs

Die Silvesterfeiern in der Kölner Innenstadt werden auch in diesem Jahr wieder durch ein massives Aufgebot von Polizei und städtischen Ordnungskräften gesichert. Als Konsequenz aus den Ereignissen vom Jahreswechsel 2015/16 würden die Einsatzkräfte wieder "starke Präsenz" zeigen, teilte die nordrhein-westfälische Stadt am Mittwoch mit. Rund um den Dom werde außerdem erneut eine "böllerfreie Zone" eingerichtet.

In der Silvesternacht von 2015 auf 2016 hatten es rund um den Kölner Hauptbahnhof und den Dom massenhaft sexuelle Übergriffe gegen Frauen sowie andere Straftaten wie etwa Diebstähle gegeben. Diese waren aus einer großen Menge heraus verübt worden. Viele Beschuldigte waren nordafrikanischer Herkunft. Die Ereignisse sorgten bundesweit für Entsetzen und emotionale Diskussionen.

Nach Angaben der Stadt werden neben Beamten von Landes- und Bundespolizei auch kommunale Ordnungs- und Sicherheitskräfte rund um den Dom und auf den Rheinbrücken eingesetzt. Außerdem wird zusätzliche Beleuchtung angebracht, Videokameras sollen ebenfalls für Sicherheit sorgen. In die "böllerfreien Zone" dürfen keine Feuerwerks- oder Knallkörper mitgebracht werden.

"Wir sind gut aufgestellt", erklärte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos). Sie wünsche "uns allen", nach dem Ende der Feiern "ein positives Resümee" ziehen zu können.


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