11.12.2017, 03:07 Uhr

Brüssel (AFP) EU-Außenminister treffen Netanjahu und starten Verteidigungsprojekte

Tränengaswolken am israelischen Kontrollpunkt in Ramallah
. Quelle: AFP/ABBAS MOMANI (Foto: AFP/ABBAS MOMANI)Tränengaswolken am israelischen Kontrollpunkt in Ramallah . Quelle: AFP/ABBAS MOMANI (Foto: AFP/ABBAS MOMANI)

Die EU-Außenminister beraten am Montag (08.00 Uhr) mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu über die Lage in Nahost. Schwerpunkt dürfte die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump sein, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Seit Tagen protestieren Palästinenser im Westjordanland, dem Gazastreifen und Ost-Jerusalem gewaltsam gegen Trumps Schritt. Unter anderem die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hatte seine Entscheidung am Donnerstag scharf verurteilt.

Die EU-Außenminister beraten am Montag (08.00 Uhr) mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu über die Lage in Nahost. Schwerpunkt dürfte die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump sein, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Seit Tagen protestieren Palästinenser im Westjordanland, dem Gazastreifen und Ost-Jerusalem gewaltsam gegen Trumps Schritt. Unter anderem die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hatte seine Entscheidung am Donnerstag scharf verurteilt.

Daneben wollen die EU-Außenminister am Montag die verstärkte Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich offiziell beschließen. An ihr beteiligen sich 25 der 28 EU-Staaten. Verabschiedet werden auch erste Militärprojekte. Nach AFP-Informationen sind vorerst 17 Vorhaben geplant. Deutschland übernimmt bei vier von ihnen die Führung. Weitere Themen des Treffens sind die Lage im Irak und die EU-Zusammenarbeit mit fünf afrikanischen Staaten des Sahelgebiets.


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