10.12.2017, 10:22 Uhr

Berlin (AFP) ICE bleibt nach feierlicher Eröffnung der neuen Schnellstrecke liegen

Feuerwerk bei der Ankunft einer der Sonderzüge. Quelle: AFP/Tobias SCHWARZ (Foto: AFP/Tobias SCHWARZ)Feuerwerk bei der Ankunft einer der Sonderzüge. Quelle: AFP/Tobias SCHWARZ (Foto: AFP/Tobias SCHWARZ)

Regelbetrieb "absolut plangemäß" gestartet

Peinliche Panne bei der Deutschen Bahn: Einer der beiden Züge, die zur Eröffnung der neuen Schnellstrecke zwischen Berlin und München Ehrengäste und Journalisten beförderten, ist mehrmals liegengeblieben. Ein Sprecher der Bahn sagte, bei der Fahrt von Berlin nach München am Freitagabend habe es leider eine Fahrzeugstörung gegeben. Der Start des regulären Betriebs am Sonntag verlief dagegen nach Unternehmensangaben "absolut plangemäß".

Der Zug von Berlin nach München am Freitagabend hatte nach Angaben des Sprechers 150 bis 200 Gäste an Bord. Er sollte eigentlich gegen 23.15 Uhr in München eintreffen. Wegen der technischen Störungen kam er aber erst gegen 01.20 Uhr an. "Die Technik hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht", sagte der Sprecher.

Die Bahn gehe davon aus, dass es sich um ein Problem "mit diesem spezifischen Zug" handle, sagte ein anderer Sprecher am Sonntag. Der Zug sei nun vorerst nicht im Einsatz.

Pünktlich und ohne Probleme fuhren dagegen am Sonntag die beiden ersten ICE des Regelbetriebs: Der eine startete um 6.30 in Berlin Richtung München, der andere um 6.55 Uhr in München Richtung Berlin.

Die Deutsche Bahn hatte am Freitag mit der Fahrt von zwei Sonderzügen und einem großen Festakt in Berlin die "modernste Strecke Deutschlands" in Betrieb genommen. Ab dem Fahrplanwechsel am Sonntag sollen pro Tag 35 ICE-Züge über die neue Strecke fahren. Für die Schnellstrecke, mit der die Bahn auch den Fluggesellschaften Konkurrenz machen will, wurden rund 500 Kilometer Bahnstrecke neu- und ausgebaut.


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