09.12.2017, 05:12 Uhr

San Diego (AFP) Brände in Kalifornien noch immer nicht unter Kontrolle

Feuerwehrleute kämpfen in Lilac gegen die Flammen. Quelle: AFP/Sandy Huffaker (Foto: AFP/Sandy Huffaker)Feuerwehrleute kämpfen in Lilac gegen die Flammen. Quelle: AFP/Sandy Huffaker (Foto: AFP/Sandy Huffaker)

Flammen zerstörten schon mehr als 500 Häuser

Die seit Wochenbeginn in der Region von Los Angeles wütenden Brände sind nach Angaben der Feuerwehr immer noch nicht unter Kontrolle. Am Freitag brachen neue Feuer in San Diego und Santa Barbara aus. Nach Angaben der Feuerwehr wurden durch die Flammen rund 57.000 Hektar Land und mehr als 500 Häuser zerstört, darunter zahlreiche teure Anwesen.

Nach Angaben des Wetterdienstes von Los Angeles ließ der Wind etwas nach. Die Bedingungen im Süden des US-Bundesstaates Kalifornien blieben aber "extrem gefährlich", warnte die Brandschutzbehörde Calfire. Der Boden sei sehr trocken, die Temperaturen ungewöhnlich hoch.

Rund 212.000 Menschen waren am Freitag immer noch von Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Rund 8700 Feuerwehrleute kämpften an mehreren Fronten gegen die Flammen.

In Lilac im Süden Kaliforniens brannten mehrere Pferdeställe komplett nieder, mehr als zwei Dutzend Rennpferde starben am Donnerstag in den Flammen. In der Region erlitten mindestens vier Menschen Rauchvergiftungen oder Brandverletzungen.

US-Präsident Donald Trump gab am Freitag Bundeshilfen für Los Angeles und Umgebung frei.


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