31.08.2017, 12:55 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Brüssel (AFP) Barnier: Kein Fortschritt bei Hauptfragen der Brexit-Verhandlungen

EU-Chefunterhändler Barnier. Quelle: AFP/Emmanuel Dunand (Foto:AFP/Emmanuel Dunand)EU-Chefunterhändler Barnier. Quelle: AFP/Emmanuel Dunand (Foto:AFP/Emmanuel Dunand)

Dritte Gesprächsrunde mit Großbritannien in Brüssel beendet

Die Verhandlungen zum Brexit zwischen der EU und Großbritannien haben keinen Durchbruch gebracht. Es gebe "keinen Fortschritt bei den Hauptthemen", sagte der EU-Chefunterhändler Michel Barnier am Donnerstag nach Abschluss der dritten Gesprächsrunde in Brüssel. Die EU sei noch "weit davon entfernt, ausreichende Fortschritte" zu Austrittsfragen in den Verhandlungen festzustellen. Erst dann wollen die anderen EU-Staaten mit London auch über die künftigen Beziehungen sprechen.

Die Briten hatten bei einer Volksabstimmung Mitte vergangenen Jahres mehrheitlich für den EU-Austritt gestimmt. Er soll im März 2019 erfolgen. Während Großbritannien möglichst bald über ein künftiges Handelsabkommen verhandeln will, müssen in den Gesprächen zunächst zentrale Trennungsfragen weitgehend geklärt werden. Dazu gehören die Rechte der 3,2 Millionen EU-Bürger in Großbritannien, die Finanzforderungen an London und der Status der britischen Provinz Nordirland.


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