28.08.2017, 03:49 Uhr zuletzt aktualisiert vor

München (AFP) Mutmaßlicher Waffenhändler nach Amoklauf von München vor Gericht

Mutmaßlicher Waffenhändler nach Amoklauf vor Gericht. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Sven HoppeMutmaßlicher Waffenhändler nach Amoklauf vor Gericht. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Sven Hoppe

Gut ein Jahr nach dem Amoklauf eines 18-jährigen Schülers in München muss sich von Montag (09.00 Uhr) an ein mutmaßlicher Waffenhändler vor dem Landgericht München I verantworten. Der Angeklagte Philipp K. soll dem späteren Amokläufer im Mai 2016 über das sogenannte Darknet die Tatwaffe verkauft haben. Dabei handelte es sich laut Anklage um eine Glock-Pistole samt Munition.

Gut ein Jahr nach dem Amoklauf eines 18-jährigen Schülers in München muss sich von Montag (09.00 Uhr) an ein mutmaßlicher Waffenhändler vor dem Landgericht München I verantworten. Der Angeklagte Philipp K. soll dem späteren Amokläufer im Mai 2016 über das sogenannte Darknet die Tatwaffe verkauft haben. Dabei handelte es sich laut Anklage um eine Glock-Pistole samt Munition.

Die Staatsanwaltschaft legt dem 32-jährigen K. unter anderem fahrlässige Tötung in neun Fällen, unerlaubten Waffenhandel und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zur Last. Der Attentäter David S. erschoss am 22. Juli 2016 am Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen und anschließend sich selbst.


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