26.08.2017, 03:57 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Istanbul (AFP) Türkische Opposition eröffnet "Gerechtigkeitskongress"

Kemal Kilicdaroglu auf dem "Marsch für Gerechtigkeit". Quelle: AFP/Archiv/GURCAN OZTURKKemal Kilicdaroglu auf dem "Marsch für Gerechtigkeit". Quelle: AFP/Archiv/GURCAN OZTURK

Die türkische Opposition eröffnet am Samstag einen viertägigen "Gerechtigkeitskongress", um gegen die Politisierung der Justiz unter Präsident Recep Tayyip Erdogan zu protestieren. Mit dem Kongress im westtürkischen Canakkalle will Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu an den Erfolg seines "Marschs für Gerechtigkeit" anknüpfen und mit den Mitgliedern seiner Republikanischen Volkspartei (CHP) über das weitere Vorgehen beraten.

Die türkische Opposition eröffnet am Samstag einen viertägigen "Gerechtigkeitskongress", um gegen die Politisierung der Justiz unter Präsident Recep Tayyip Erdogan zu protestieren. Mit dem Kongress im westtürkischen Canakkalle will Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu an den Erfolg seines "Marschs für Gerechtigkeit" anknüpfen und mit den Mitgliedern seiner Republikanischen Volkspartei (CHP) über das weitere Vorgehen beraten.

Der Kongress findet auf den Schlachtfeldern statt, auf denen die osmanischen Truppen unter Mustafa Kemal Atatürk im Ersten Weltkrieg die westlichen Mächte zurückschlugen. Gleichzeitig wird Präsident Erdogan am Samstag an den Feiern zum Gedenken an die Schlacht von Malazgirt teilnehmen, bei der die Türken 1071 dem byzantinischen Kaiser Diogenes eine schwere Niederlage zufügten. Der Sieg öffnete den Türken den Weg zur Besiedlung Anatoliens.


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