25.08.2017, 21:32 Uhr zuletzt aktualisiert vor

London (AFP) Mann nach Angriff auf Polizisten vor dem Buckingham-Palast festgenommen

Angriff auf Polizisten vor dem Buckingham-Palast. Quelle: AFP/Archiv/Daniel LEAL-OLIVASAngriff auf Polizisten vor dem Buckingham-Palast. Quelle: AFP/Archiv/Daniel LEAL-OLIVAS

Zwei Beamte durch Attacke in London leicht verletzt

Vor dem Buckingham-Palast in London hat ein Mann einen Messerangriff auf Polizisten verübt und ist daraufhin festgenommen worden. Der Mann sei gegen 20.35 Uhr Ortszeit (21.35 Uhr MESZ) vor dem Palast der britischen Königin Elizabeth II. "gestoppt" worden, teilte die Londoner Polizei am Freitagabend mit. Zwei Polizisten seien bei dem Vorfall leicht am Arm verletzt worden. Sie seien vor Ort behandelt worden und hätten nicht ins Krankenhaus eingeliefert müssen.

Die Londoner Polizei äußerte sich zunächst nicht dazu, ob sie ein terroristisches Motiv vermutet. In sozialen Online-Netzwerken behaupteten Nutzer, der Angreifer habe ein Schwert bei sich gehabt. Sie veröffentlichten Fotos von zahlreichen Polizeiwagen rund um den Buckingham-Palast und abgesperrten Straßen in der Umgebung des Palastes.

Kurz vor der Nachricht über den Angriff in der britischen Hauptstadt war aus Brüssel ein Messerangriff auf belgische Soldaten gemeldet worden. Wie die Behörden mitteilten, schossen Soldaten den Angreifer, nachdem dieser zwei Soldaten verletzt habe. Der Angreifer erlag später seinen Verletzungen, die belgische Staatsanwaltschaft ging von einem Terrorakt aus.

In Großbritannien waren in den vergangenen Monaten wiederholt islamistische Anschläge verübt worden. Ende März hatte ein Attentäter im Zentrum Londons fünf Menschen getötet. Am 22. Mai riss ein Selbstmordattentäter bei einem Pop-Konzert der US-Sängerin Ariana Grande in Manchester 22 Menschen mit in den Tod.

Im Juni rasten drei Angreifer auf der London Bridge mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge. Anschließend stachen sie in einem angrenzenden Ausgehviertel wahllos auf Menschen ein. Sie töteten sieben Menschen und verletzten 48 weitere, bevor sie von der Polizei erschossen wurden.


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