25.08.2017, 20:32 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Brüssel (AFP) Mann nach Messerattacke auf Soldaten in Brüssel überwältigt

Sicherheitskräfte mit überwältigtem Angreifer. Quelle: Belga/AFP/STRSicherheitskräfte mit überwältigtem Angreifer. Quelle: Belga/AFP/STR

Medien: Zwei Soldaten sowie Angreifer verletzt

Im Zentrum von Brüssel hat ein Mann Soldaten mit einem Messer angegriffen und ist daraufhin ausgeschaltet worden. Der Angreifer sei von Soldaten "neutralisiert" worden, teilten die belgischen Behörden am Freitagabend mit. Medienberichten zufolge wurde der Angreifer "schwer verletzt", nachdem er einen Soldat am Gesicht und einen weiteren an der Hand verwundet habe.

"Es hat einen Angriff gegen einen Soldaten in Brüssel gegeben", teilte die belgische Polizei mit. Soldaten vor Ort seien dagegen vorgegangen. Die belgische Staatsanwaltschaft teilte mit, der Angreifer sei mit einem Messer bewaffnet gewesen. Die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete, der etwa 30 Jahre alte Angreifer sei ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem er zwei Soldaten an Gesicht und Hand verletzt habe und dann ausgeschaltet worden sei.

Der belgische Regierungschef Charles Michel schrieb nach dem Angriff im Kurzbotschaftendienst Twitter: "All unsere Unterstützung für unsere Soldaten." Die belgischen Sicherheitskräfte blieben weiter "wachsam". "Wir verfolgen die Lage genau" mit dem Krisenzentrum, fügte Michel hinzu.

In der belgischen Hauptstadt waren im März vergangenen Jahres bei zwei islamistischen Anschlägen am Flughafen und in einer Metrostation 32 Menschen getötet und hunderte weitere verletzt worden. Zu dem Doppelanschlag bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat. Diese hatte auch die jüngsten Anschläge in Spanien für sich reklamiert, bei denen vergangene Woche in Barcelona und Cambrils 15 Menschen getötet und mehr als 120 weitere verletzt worden waren.


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