25.08.2017, 07:12 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Chicago (AFP) Hurrikan "Harvey" vor der Golfküste der USA nimmt an Stärke zu

Hurrikan "Harvey" bedroht Golfküste der USA . Quelle: NOAA/AFP/Hurrikan "Harvey" bedroht Golfküste der USA . Quelle: NOAA/AFP/

Meteorologen rechnen mit stärkstem Wirbelsturm seit zwölf Jahren

Der Hurrikan "Harvey" vor der Golfküste der USA hat an Stärke gewonnen. "Harvey" nehme rasch an Intensität zu und könne den Bundesstaaten Texas und Louisiana "lebensbedrohliche und zerstörerische" Überschwemmungen bringen, erklärte das US-Hurrikan-Warnzentrum (NHC). "Harvey" wurde in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) auf die zweite von fünf Hurrikan-Kategorien heraufgesetzt. in Texas liefen die ersten Evakuierungen an.

Nach Angaben des NHC könnte der Sturm beim Erreichen des Festlands Stufe 3 erreichen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern erreichen. Sollten sich die Vorhersagen der Meteorologen erfüllen, könnte "Harvey" der stärkste Hurrikan seit zwölf Jahren werden, der das Festland der USA trifft. Der Wirbelsturm soll am frühen Samstagmorgen die Küste erreichen.

Mehrere Ölplattformen im Golf von Mexiko wurden evakuiert. Auch mehrere Gemeinden in Texas riefen die Anwohner auf, ihre Häuser zu verlassen. "An alle, die sich noch nicht in Sicherheit gebracht haben: Tut dies rasch", hieß es auf der Website der texanischen Stadt Portland.

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, erklärte 30 Landkreise zum möglichen Katastrophengebiet. In Houston, der größten Stadt auf dem voraussichtlichen Weg des Hurrikans, wurden die Schulen bis einschließlich Montag vorsorglich geschlossen.

Für das benachbarte Louisiana wird ebenfalls heftiger Regen durch "Harvey" erwartet. Sorgen gibt es vor allem in New Orleans, wo bei Überschwemmungen im Gefolge des Hurrikans "Katrina" im Jahr 2005 mehr als 1800 Menschen ums Leben kamen.


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