21.08.2017, 06:41 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Berlin (AFP) Neun Leichtverletzte nach Rauchbombenwurf bei kurdischer Veranstaltung in Berlin

Verletzte konnten Krankenhaus schnell wieder verlassen. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Nicolas ArmerVerletzte konnten Krankenhaus schnell wieder verlassen. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Nicolas Armer

Bezug zu geplantem Referendum im Irak - Staatsschutz der Polizei ermittelt

Durch die Explosion einer Rauchbombe bei einer politischen Veranstaltung von Kurden in Berlin sind neun Menschen leicht verletzt worden. Unbekannte hätten den Rauchkörper am Sonntagabend in den Räumlichkeiten im Stadtteil Spandau gezündet, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Die 400 Gäste hätten diese daraufhin "fluchtartig" verlassen.

Neun Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden, hätten diese nach ambulanter Versorgung aber wieder verlassen können. Die Veranstaltung stand demnach im Zusammenhang mit einem für den 25. September geplanten Referendum, bei dem die Kurden im Irak über die Errichtung eines eigenen Staats abstimmen wollen.

Über die Art der Verletzungen lagen der Polizei nach Angaben der Sprecherin keine näheren Informationen vor. Die Beamten nahmen Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung auf. Wegen des politischen Bezugs werden sie vom Staatsschutz geführt.


0 Kommentare