25.07.2017, 17:24 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Berlin (AFP) Vier Deutsche unter in Mossul festgenommen mutmaßlichen IS-Anhängerinnen

Die zerstörte Altstadt von Mossul. Quelle: AFP/Archiv/AHMAD AL-RUBAYEDie zerstörte Altstadt von Mossul. Quelle: AFP/Archiv/AHMAD AL-RUBAYE

Auswärtiges Amt klärt Identität von zwei weiteren Frauen

Bei der Rückeroberung der irakischen Stadt Mossul sind insgesamt vier deutsche Frauen festgenommen worden. Bei zwei mutmaßlichen Unterstützerinnen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), die Mitarbeiter der deutschen Botschaft Bagdad am Montag im Gefängnis besucht hatten, handele es sich ebenfalls um Deutsche, hieß es am Dienstag aus dem Außenamt.

Zuvor hatte das Auswärtige Amt bereits die Festnahme von zwei deutschen Frauen bestätigt, darunter die 16-jährige Linda W. aus Sachsen. Medienberichten zufolge griffen irakische Einheiten mehrere ausländische Anhängerinnen des IS auf, die sich in einem Tunnelsystem in der Altstadt von Mossul versteckt haben sollen. Auch Waffen und Sprengstoffgürtel sollen dabei gefunden worden sein.

Vor rund zwei Wochen hatte die irakische Regierung nach monatelanger Großoffensive den vollständigen Sieg über die IS-Miliz im nordirakischen Mossul verkündet. Die Dschihadisten hatten die Stadt 2014 überrannt und in den von ihnen eroberten Gebieten im Irak und in Syrien ein "Kalifat" ausgerufen.


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