07.02.2012, 12:32 Uhr

Lieber zu viel ... Deggendorf sitzt auf Streusalzbergen

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Lediglich ein Viertel des Vorrats wurde bisher verbraucht.

DEGGENDORF Nicht einmal in den Baumärkten war vergangenes Jahr noch ein Körnchen Streusalz zu ergattern. Kaum hatte der Winter begonnen, gab es schon kein Salz mehr. Auch die Lager der Kommunen waren um Nu leer. Streusalz wurde nur noch schon fast homöopatisch dosiert eingesetzt. Deshalb schafften viele Kommunen für diesen Winter zusätzliche Vorräte an – doch wie es aussieht vergeblich.

„Der Winter konnte sich bisher nicht stark durchsetzen“, berichtet Viola Mühlbauer von der Stadt Deggendorf. „Diesen Winter war der Baubetriebshof erst mit 45 Teileinsätzen und einem Gesamteinsatz unterwegs. Lediglich 500 Tonnen Streusalz wurden dabei verbraucht, rund 1500 Tonnen Streusalz sind noch auf Lager.“ Dabei hat die Stadt noch Glück, denn es wurden nicht mehr als letztes Jahr angeschafft. „Bei den 2000 Tonnen handelt es sich um die übliche Grundausstattung“, so Viola Mühlbauer. Erst bei Bedarf wäre zusätzliches Streusalz herangeschafft worden.

Däumchen drehen ist beim Winterdienst der Stadt dennoch nicht angesagt. „Auch ohne den Winterdienst gibt es viel zu tun“, weiß die Stadtsprecherin. Die Beschäftigten würden sich um die Straßen, Wege und Pflanzen wie auch um einen sicheren Verkehr in Deggendorf kümmern.

Und sie stehen „Gewehr bei Fuߓ. Der Baubetriebshof kann bei einem Winterdiensteinsatz mit rund 80 Mann ausrücken. Viola Mühlbauer versichert: „Falls sich der Winter noch anders entscheiden sollte und uns Schnee und Glätte auf den Straßen erwartet, tut die Stadt Deggendorf mit den zur Verfügung stehenden 22 Räum- und Streufahrzeugen alles, um in den aufgeteilten 22 Winterdienstbezirken Straßen, Wege und Plätze von Eis und Schnee zu befreien.“ Streusalz genug steht ja noch zur Verfügung. „Das wird aber nicht schlecht“, so die Stadtsprecherin.


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