20.04.2017, 15:07 Uhr

Fahndung: Erfolge für die Traunsteiner Schleierfahnder

Einige Fahndungserfolge konnten die Traunsteiner Schleierfahnder in den letzten Tagen verbuchen.

PIDING Mit Falschdokument unterwegs

Am Nachmittag des Ostersonntag, 16. April, kontrollierten Beamte der Pidinger Schleierfahndung an der Tankstelle Piding-Süd einen Pkw mit deutscher Zulassung, mit dem ein russisches Ehepaar unterwegs war.

Bei der Kontrolle des Ehemannes, der als Beifahrer im Fahrzeug saß, wurde ein russischer Führerschein festgestellt, der als Falsifikat erkannt wurde.

In seiner Vernehmung gab der als Asylbewerber in Deutschland wohnende Mann an, dass er den Führerschein als „Draufgabe“ erhielt, als er sich für sehr viel Geld einen „neuen“ Reisepass ausstellen ließ.

Ohne Versicherung auf der Autobahn unterwegs

Pech hatte ein 23-jähriger Kroate, der am Dienstag, 18. April, gegen 08.30 Uhr, zusammen mit seiner Ehefrau auf dem Weg in seine Heimat unterwegs war. Bei einer Kontrolle durch die Pidinger Schleierfahnder an der Rastanlage Piding Süd stellten diese nämlich fest, daß sein Fahrzeug zur Zwangsentstempelung wegen fehlender Haftpflichtversicherung im Fahndungscomputer ausgeschrieben war. Für das Fahrzeug bestand bereits seit Dezember 2016 kein Versicherungsschutz mehr.

Noch vor Ort entstempelten die Beamten die Kennzeichen und zogen den Fahrzeugschein ein.

Nach erfolgter Anzeigenaufnahme wegen eines Vergehens gegen das Pflichtversicherungsgesetz konnte der reumütige junge Mann seine Weiterfahrt mit einem bei der Zulassungsstelle Bad Reichenhall besorgten Kurzzeitkennzeichen fortsetzen.

Vertrauen ist gut / Kontrolle ist besser

Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein, fanden bei einer Kontrolle einen verbotenen Schlagring auf. Zuvor hatten die Fahrzeuginsassen noch verneint Waffen mit sich zu führen.

Am Mittwochvormittag, 19. April, kontrollierten die Traunsteiner Schleierfahnder auf der BAB A 8 in Fahrtrichtung München einen Pkw mit französischer Zulassung. Fahrzeugführer war ein 59-jähriger Algerier, der in Begleitung eines 48-jährigen Bulgaren, auf der Fahrt von Rumänien nach Frankreich war.

Zum Beginn der Kontrolle, wurden die beiden Insassen von den Beamten nach mitgeführten verbotenen Gegenständen befragt. Beide Personen verneinten verbotene Gegenstände bzw. Waffen mit sich zu führen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Pkws, fanden die erfahrenen Fahnder jedoch in der Seitenablage der Fahrertüre einen Schlagring griffbereit auf.

Der Lüge überführt, gab der 59-jährige Algerier nun reumütig an, dass ihm der Schlagring gehöre. Daraufhin wurde er festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung und Hinterlegung einer Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich, konnten die beiden Männer ihre Reise gemeinsam fortsetzen.


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