18.10.2017, 19:54 Uhr

Vernissage am Freitag, 20. Oktober Bauernfeind-Ausstellung in Viechtach

Foto: A..Bauernfeind-mediaatelierinfoFoto: A..Bauernfeind-mediaatelierinfo

Alfons Y. Bauernfeind stellt anlässlich seines 65. Geburtstags mit Künstlerfreunden im Alten Rathaus aus

 „Die größte Kunst ist es, Mensch zu werden“, dieses Lebensmotto verriet der Viechtacher Künstler Alfons Y. Bauernfeind im Interview mit dem Kulturmagazin lichtung. Wie ein Blick in seine aktuelle Ausstellung im Alten Rathaus Viechtach zeigt, hat er sein Lebensmotto zu seinem 65. Geburtstag, den er vor kurzem feierte, auch in seiner Kunst realisiert. Bauerfeinds Werke sind feinfühlig, emotional und menschlich. Und so vielseitig wie das Leben des Künstlers selbst. Er zeigt sich auch als Mensch und Freund, indem er zu dieser Jubiläumsausstellung nicht nur die eigenen Werke zeigt, sondern befreundete Künstler als Aussteller eingeladen hat.

Der gebürtige Viechtacher Alfons Y. Bauernfeind ist ein Tausendsassa: Maler, Bildhauer, Musiker, Airbrusher, Werbedesigner, Denker und Philosoph. In jungen Jahren lebte er in Indien und brachte von dort nicht nur das Sansskrit Yogeshwara mit, sondern auch viele künstlerische Einflüsse und Lebenseinstellungen. Zurück in der Heimat zählte Bauernfeind in den 80er Jahren europaweit zu den Top-Airbrushkünstlern und arbeitete u.a. für Carrera, Sortimo und Thurn & Taxis. Bauernfeind machte sich einen Namen als Illustrator, als Illusionsmaler in Hotels und Diskotheken, arbeite für Weltfirmen wie Rosenthal, entwarf Skulpturen und große Brunnen und blieb dabei auch stets seiner Liebe, der Musik, treu. Bauernfeind lebt und arbeitet nach wie vor in seiner Heimatstadt Viechtach, die ihn mit der Ausstellung auch als begnadeten und vielseitigen Künstler feiert. Er betreibt in Viechtach erfolgreich das Designbüro mediaatelier Bauernfeind und beherbergt in seinem Haus am Schwarzen Regen auch ein eigenes Tonstudio. Der musikalische Autodidakt produzierte unter dem Label „jaima music & art“ unter anderem verschiedenen von ihm selbst eingespielte Weltmusik-CDs. Eine seiner herausragendsten Arbeiten der jüngsten Zeit ist der Kreuzweg in Teisnach im Bayerischen Wald, der Bauernfeinds Können in den Bereichen Malerei, Bildhauerei und Zeichnung harmonisch vereint. Die sprichwörtliche Krönung des Projekts ist eine lebensgroße Bronzefigur des auferstandenen Jesus. Viele Kunstfreunde verbinden Bauernfeind mit buddhistischen Themen – so widmet er auch einen Raum der Ausstellung dieser Weltreligion. Es ist ihm aber auch ein Anliegen zu zeigen, dass er sich als getaufter Katholik mit christlichen Werten und Themen künstlerisch auseinander setzt. Dies ist ihm in der Ausstellung mit einem wunderbar meditativ anmutenden Raum perfekt gelungen. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt von Bauernfeinds Kreativität, seines handwerklichen und künstlerischen Könnens und seiner steten Liebe zur Veränderungen, zum Sichweiterentwickeln. Zum Künstlersein und zum Menschsein.

In sixtyfive – art& friends sind neben Bauernfeinds Werken folgende künstlerischen Weggefährten zu erleben: Benedetto Fellin, Österreich Ginger Gilmour, England Michael Maschka, Deutschland Hubert Huber, Deutschland Oliver Shantidev Graf, Italien Rainer Neumeier, Deutschland Werner Neumann, Deutschland Jayne Holsinger, USA Irina Lesik, Moldavien Christian Schmidt, Deutschland Anton Bauer, Deutschland Xaver Widmann, Deutschland Reinhard Schmid, Deutschland Rudolf Schmid, Deutschland Mareile Onodera, Japan Günter Götte, Deutschland Erhard Bauernfeind, Deutschland Günter Bauernfeind, Deutschland Elisabeth Ettl, Deutschland

Die Vernissage zu „sixtyfive – art & friends“ findet am Freitag, 20. Oktober, um 19 Uhr im Alten Rathaus Viechtach, Stadtplatz 1 statt. Anschließend läuft die Ausstellung bis Februar 2018 und ist während der Öffnungszeiten der Tourist-Information Viechtach bei freiem Eintritt zu besichtigen. Bereichert wird die Ausstellung durch Konzerte und Führungen des Künstlers Alfons Y. Bauernfeind. Die Termine werden in Kürze auf der Homepage der Stadt Viechtach www.viechtach.de (Tel. 09942/1661) bekannt gegeben.  


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