10.01.2017, 12:15 Uhr

Beliebteste Vornamen im Bayerwald Maria und Josef sind die Renner 2016

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Maria, Sophie, Anna, Josef, Jonas und Lukas sind die Namensrenner 2016

ZWIESEL, FREYUNG Die Geburtenzahlen im Bayerischen Wald bleiben stabil – 277 Babys wurden im Standesamt Zwiesel im vergangenen Jahr registriert, das sind gerade einmal drei weniger als 2015. Zum Vergleich: Im Nachbarlandkreis Freyung-Grafenau, in dem es auch nur noch eine Geburtsstation gibt, wurden 479 Kinder geboren, das sind sechs mehr, als im Jahr zuvor. Da die beiden Landkreise größenmäßig vergleichbar sind, bedeutet das aber auch: Viele Eltern im Landkreis Regen entscheiden sich gegen eine Geburt im Heimatlandkreis.

Die Tops der Vornamen

Alljährlich stellen wir im Januar im Wochenblatt die beliebtesten Vornamen des Vorjahres vor. Bei den Mädchen geht der Spitzenplatz in diesem Jahr zurück an Maria, dicht gefolgt von Sophia und Sophie. Bei den Buben hat sich landkreisübergreifend Josef als neuer Top-Name etabliert, der in den vergangenen Jahren zwar immer gut platziert war, aber nie den Weg ganz an die Spitze fand. Obwohl direkte Nachbarn, fällt die Wahl der Vornamen in den beiden Nachbarlandkreisen recht unterschiedlich aus. In Freyung wurden Maria, Mia und Johanna auf die Top-Plätze gewählt, in Zwiesel sind es Sophia, Anna und Emma. Letztere musste damit ihren Spitzenplatz vom Vorjahr wieder an die „Seriensiegerin“ Maria abgeben. Zu den Namen, die übrigens das Standesamt seit Jahren zu den Tops meldet, zählen Magdalena, Franziska, Theresa und auch Hanna.

Unterschiede in den Landkreisen FRG und REG

Bei den Buben ist derzeit Josef der Vorname der Wahl: Landkreisübergreifend liegt er klar vorne, im Landkreis Freyung-Grafenau hat er den Vorjahressieger Jonas klar distanziert. Im Landkreis Regen war Lukas der knappe Spitzenreiter bei den Jungs, dicht gefolgt von Max und Michael. Auch hier gibt es in den vergangenen Jahren einige Namen, die immer auf den vorderen Plätzen zu finden sind: Michael zum Beispiel, Alexander, Bastian, Luca und ganz traditionell auch Florian. In Sachen Vornamen ist ein weiterer Trend erkennbar: Nur noch etwa die Hälfte aller Eltern geben ihren Kindern zwei oder mehr Vornamen – die meisten halten einen Namen für vollkommen ausreichend.

Nur ein Kind in beiden Landkreisen wurde im alten Jahr mit mehr als drei Vornamen ausgestattet. In dieser Frage sind die Eltern also sachlich: Ein Vorname tut es den meisten, zwei dürfen es aber auch mal sein. Kinder mit drei Vornamen sind dagegen selten: Ganze vierzehn sind es in den beiden Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen im vergangenen Jahr.


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