03.07.2013, 15:43 Uhr

Mystery im Stil von Dan Brown Spanier schreibt Roman mit Hauptfiguren aus Altötting

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Der Schriftsteller Juan Herranz ist von Altötting so begeistert, dass er zwei Figuren aus der Wallfahrtsstadt in einen Roman einbaute

Es war 2006, als der Spanier Juan Herranz (38) Altötting entdeckte und sich spontan dafür begeisterte. Der Buchautor machte zusammen mit einigen Freunden bei seiner Deutschlandreise Zwischenstation in dem Wallfahrtsort. „Dieser Ort ist mit seinem stillen Charme etwas ganz Besonderes”, so Herranz.

Die große religiöse Bedeutung Altöttings als Marienwallfahrtsort war dem Spanier bis zu seinem Besuch dort nicht bewusst. Von einem einheimischen Hotelier erfuhr er, dass Benedikt XVI. vor seiner Ernennung zum Papst öfters nach Altötting kam und sein Geburtsort Marktl nur 15 Kilometer entfernt liegt. Damals dachte er noch nicht daran, seine Erlebnisse in ein Buch zu verwandeln. Erst Jahre später begann der in Spanien namhafte Autor mit dem Schreiben seines Romans „The Dream of the Holy”, der kürzlich in Spanien erschienen ist. Die beiden fiktiven Hauptfiguren, die aus Altötting stammen, sind der spanienkundige Novize „Karl Swainger” und der katholische Pastor „Dubik Fremont”. Letzterer hat sich in der Romangeschichte mit Benedikt XVI. während des Studiums einen Schreibtisch geteilt. Die beiden Romanfiguren sind einem der größten Geheimnisse der Menschheitsgeschichte auf der Spur. Geheime Dokumente spielen eine Rolle und ein ganz besonderer Ort in Spanien namens „Undués of Lerda”, wo der Schlüssel zu dem Rätsel zu finden sein könnte. Die Story klingt nach einem Mystery-Thriller mit religiösem Einschlag im Stil von Dan Brown (Der DaVinci-Code, Illuminati). „The Dream of Holy” ist die achte Arbeit des spanischen Autors, der seit 2001 in diesem Metier tätig ist. Seine bisherigen Romane und Kurzgeschichten waren in den Genres Science-Fiction, Thriller und Mystery angesiedelt. Wer weiß, vielleicht wird der Stoff irgendwann verfilmt? Leider ist der Roman derzeit nur in spanisch erhältlich. Juan Herranz hofft aber, einen deutschen Verlag dafür zu finden. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite des Autors: www.juanherranz.es


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