30.10.2012, 10:16 Uhr

Kontaktjonglage im BR-Studio Kerry Balder bei mia san mia

Kontaktjonglage: Kerstin Bernauer aus Garching will die Jury der TalentShow überzeugen

GARCHING Der Bayerische Rundfunk präsentiert in seiner Sendereihe „mia san mia” am Freitag, 2. November, wieder ein Talent aus unserem Landkreis. Nach dem trachtigen Auftritt von Hans Staudhammer am letzten Freitag betritt Kontaktjongleurin Kerry Balder aus Garching die Bühne der Fernseh-Show und stellt sich dem kritischen Urteil der Jury.

Kerry Balder alias Kerstin Bernauer (31) ist vor allem in der Mittelalterszene bekannt: „Seit 2011 arbeite ich hauptberuflich als Kontaktjongleurin. Meine Disziplinen sind die Kontaktjonglage (im Englischen Contact juggling) und Buugeng (S-Stäbe), zusätzlich bin ich Feuertänzerin.” Mit ihrer Show tritt sie auf Mittelaltermärkten, Stadtfesten, Festivals, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Messen, Firmenevents und anderen Veranstaltungen auf. Aufwändig geschminkt und in fantasievolle Kostüme gehüllt, verzaubert Kerstin als Kerry ihre Zuschauer und zieht sie total in ihren Bann.

„Zur Kontaktjonglage bin ich durch Zufall gekommen”, erzählt sie. „Meine normale Wurfjonglage war sehr mittelmässig, also wollte ich etwas anderes ausprobieren und ließ mir zwei so genannte Kontaktbälle schicken. Bis Ende April 2007 habe ich jeden Tag mit den Bällen geübt – auch als ich krank war und eigentlich im Bett liegen hätte sollen – lag ich halt im Bett und habe kontaktjongliert.”

Was Kontaktjonglage ist? Man könnte es als halb Tanz, halb Jonglieren, halb Pantomime, halb Magie umschreiben. Sicher haben Sie schon mal gesehen, wie eine Jongleur Bälle über den gesamten Körper oder über seine Handflächen rollen lässt – das ist wohl die bekannteste Form der Kontaktjonglage.

Völlig unverhofft kam sie zu diesem interessanten TV-Angebot: „Am 10. Mai wurde ich von der Kölner Produktionsfirma per E-Mail gefragt, ob ich nicht Lust hätte bei der zweiten Staffel von mia san mia im BR mitzuwirken”, erzählt Kerstin. „Nach langem Überlegen habe ich schließlich zugesagt und ein Bewerbungsvideo für den BR gedreht.”

Geholfen hat ihr dabei der Neuöttinger Musiker Markus Straßer – über ihn und seine CD „Markus Straßer & Friends” haben wir vor wenigen Wochen berichtet. Kerstin: „Markus und ich haben schon einmal miteinander ein Video gemacht, so dass die Zusammenarbeit wie am Schnürchen vonstatten ging und wir beide mit dem Endergebnis zufrieden waren.” Drehort war die Herrenmühle in Altötting. Mitte Juli, als Kerstin im Zug auf dem Weg nach Köln war, erhielt sie per Anruf die Zusage des Castingteams aus Köln. Offensichtlich war das Video auch bei den Machern der Sendung gut angekommen.

Schon am 1. August war ein Fernsehteam vor Ort und drehte in Garching an der Alz eine Homestory mit Kerry Balder. Dieses Filmchen wird vor ihrem „mia san mia”-Auftritt als Einspieler gezeigt.

Untermalt wird ihr Auftritt bei „mia san mia” mit einem bayrisch anmutenden Lied – ebenfalls aus der Feder von Markus Straßer. Zur Unterstützung werden im BR-Studio auch vier Freunde Kerstins aus der Mittelalterwelt und ihr Bruder Rainer dabei sein.

Da können wir nur noch am Freitag, 2. November, um 20.15 Uhr den BR einschalten, zuschauen und die Daumen drücken! Um 22 Uhr am selben Abend wird auch noch das Finale ausge- und übertragen!


0 Kommentare