Wolfsburger Torjäger

Weghorst: Wolfsburg und Königsklasse hört sich sehr gut an

12.04.2021 | Stand 13.04.2021, 10:41 Uhr

Swen Pförtner/dpa

Wout Weghorst ist maßgeblich am Erfolg des VfL Wolfsburg in dieser Saison beteiligt. Der Niederländer hat richtig Lust auf Champions League mit den Niedersachsen.

Stürmer Wout Weghorst will mit dem VfL Wolfsburg in der Champions League spielen. Ob er definitiv auch in der kommenden Saison bei den Niedersachsen bleiben wird, lässt der 28-Jährige aber offen.

«Ich kann natürlich nichts versprechen, du weißt, wie es läuft im Fußball», sagte der Niederländer auf die Frage nach seiner persönlichen Zukunft im ZDF-«Sportstudio».

Aber Wolfsburg und Champions League höre sich sehr gut an. «Ich fühle mich sehr wohl in Wolfsburg und in Deutschland. Wir haben es hier sehr gut, ich werde hier sehr geschätzt bei meinem Club. Wir sind für mein Gefühl noch nicht an der Grenze. Wenn es für alle das Gefühl gibt, dass wir weiter gehen, dann geht es so weiter.» Er habe gelernt, dass man im Fußball nicht viel über die Zukunft sagen könne.

Weghorst ist mit 18 Saisontreffern in der Fußball-Bundesliga maßgeblich am Erfolg der Wolfsburger beteiligt. Der VfL liegt nach dem 3:4 bei Eintracht Frankfurt weiter auf Königsklassen-Kurs. Der Vertrag des Angreifers läuft noch bis 2023.

Weghorst äußerte sich erneut zu einem inzwischen gelöschten Beitrag auf seinem Instagram-Account im Zusammenhang mit dem Coronavirus, der im vergangenen Dezember für Irritationen gesorgt hatte. «Ich habe mich bei den Leuten entschuldigt, die das vielleicht falsch aufgenommen haben. So habe ich das absolut nicht gemeint», sagte er.

Er hatte unter anderem ein Bild gepostet mit den Worten: «Stell dir vor, es gibt einen Impfstoff, der so sicher ist, dass du bedroht werden musst, ihn zu nehmen - für eine Krankheit, die so tödlich ist, dass man getestet werden muss, um zu wissen, dass man sie hat.» Darunter forderte er die Menschen auf, sich selbst zu informieren. Bei Twitter war Weghorst für seinen Beitrag stark kritisiert worden. Die Bilder löschte er später aus seiner Story.

Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke hat ein Gespräch mit dem VfL-Torjäger Wout Weghorst angekündigt. «Wir werden mit ihm nächste Woche mal darüber sprechen und dann schauen, wie er sich da erklärt», sagte Schmadtke dem «Sportbuzzer» am Sonntag. «Wenn es darum geht, zu sagen, ich stelle in Abrede, dass es Corona überhaupt gibt, dann sage ich: Das hat nichts mit einer Meinung zu tun, sondern ist eine Verklärung der Tatsachen.»

Auf die Frage, ob er immer noch zu diesen Inhalten stehe, sagte Weghorst: Er habe für sich selber eine Entscheidung getroffen, «nicht nur für mich, auch für meine Familie, meine Kinder, meine Freundin». Es gehe ihm darum, dass jeder für sich die richtige Entscheidung treffe, betonte er. «Ich habe für mein Gefühl die beste Entscheidung getroffen.» Welche dies ist, ließ er offen.