FC Bayern München

Vorstandschef Kahn nach Amtsantritt: Bringe «Rüstzeug» mit

05.07.2021 | Stand 05.07.2021, 14:55 Uhr

Alexander Hassenstein/Getty POOL/dpa

Oliver Kahn sieht sich ausreichend vorbereitet auf seine neue Aufgabe als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. Nach eineinhalb Jahren Einarbeitungszeit beim Fußball-Rekordmeister fühle er sich «sehr, sehr wohl», sagte der Ex-Profi.

Er sei überzeugt, «das nötige Rüstzeug mitzubringen» für eine erfolgreiche Zeit. Kahn hatte Anfang Juli den Vorstandsvorsitz von Karl-Heinz Rummenigge übernommen, sechs Monate früher als eigentlich vorgesehen. Es gehe darum, den Fans «weiterhin Weltklasse-Fußball» zu zeigen. «Damit beschäftigen wir uns Tag und Nacht und sind hoch motiviert.»

Das erste Ziel ist die zehnte deutsche Meisterschaft in Serie, wie Kahn und auch Vereinspräsident Herbert Hainer betonten. Kahn deutete dabei an, dass er nicht unbedingt in den «großen Fußstapfen» von Rummenigge und Uli Hoeneß weiterlaufen müsse. «Man kann auch mal den einen oder anderen Weg gehen», sagte der frühere Ausnahmetorhüter.

Auch Hainer hält Kahn für bereit. «Die Zeit hat ihm gut getan», sagte der FCB-Präsident zu den eineinhalb Jahren, in denen Kahn sowohl den Verein intern kennenlernen als auch dank der Hilfe von Rummenigge internationale Kontakte knüpfen konnte. «Er hat die Zeit unheimlich gut genutzt», sagte Hainer.

Zu möglichen Vertragsverlängerungen von Leon Goretzka und Kingsley Coman äußerte sich Kahn hoffnungsvoll: «Wir sind in sehr, sehr guten Gesprächen mit beiden Spielern. Ich bin sehr, sehr optimistisch.» Er stellte dabei aber auch klar, dass der FC Bayern nicht jeden Preis für die Leistungsträger zahlen werde - von David Alaba hatte man sich deshalb getrennt. Goretzkas Vertrag läuft noch bis 30. Juni 2022, der von Coman ein Jahr länger.