Corona-Krise

«Kicker»: Bundesliga will in der Osterruhe weiterspielen

24.03.2021 | Stand 24.03.2021, 10:06 Uhr

Tom Weller/dpa-Pool/dpa

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) sieht nach einem «Kicker»-Bericht momentan keinen Anlass für eine Oster-Pause.

Die Begegnungen des 27. Spieltags der Bundesliga und 2. Bundesliga seien nach wie vor angesetzt, erklärte ein DFL-Sprecher dem Fachmagazin. Zuletzt war die Politik beim Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Länderchefs und -chefinnen übereingekommen, dass von Gründonnerstag bis Ostermontag das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren werden soll, um die dritte Corona-Welle zu brechen. Der Bund arbeitet aktuell an einer Rechtsverordnung, um Fragen wie die Erlaubnis von Profisport über Ostern zu klären.

«Eine Austragung ist wie gehabt auf Grundlage des medizinisch-hygienischen Konzepts der 'Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb' vorgesehen, das mit Wirkung vom 1. April noch einmal erweitert wird. Der DFL liegen derzeit keine Informationen oder sachlichen Gründe vor, die dem entgegenstehen», zitierte das Fachmagazin einen namentlich nicht genannten DFL-Sprecher.

Mittlerweile ist ein Betriebsverbot für den Profi-Fußball über Ostern nicht mehr tabu. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hatte am Dienstag Gespräche zwischen Politik und Fußball bestätigt, ob die für Ostern geplanten Spiele trotz der verordneten «Ruhetage» stattfinden dürfen. «Das muss bundeseinheitlich geklärt werden», sagte der SPD-Politiker. Über Ostern ist das Berliner Derby zwischen dem 1. FC Union und Hertha BSC angesetzt, auch das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und Rekordmeister FC Bayern München soll an diesen Tagen stattfinden.

Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatte zuvor eine Verschärfung des Hygienekonzepts für den Spielbetrieb von Bundesliga und 2. Bundesliga in der Corona-Pandemie beschlossen. Neu sind dabei verpflichtende Antigen-Schnelltests sowie die mögliche Durchführung von Quarantäne-Trainingslagern, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.