Wer überträgt was?
Die wichtigsten Fragen und Antworten zur TV-Übertragung der Fußball-EM

05.06.2024 | Stand 11.06.2024, 13:03 Uhr

46 der 51 Partien werden von ARD, ZDF und RTL auch im Free-TV gezeigt. − Symbolbild: Matthias Balk, dpa

Wer überträgt was? Alle wichtigen Fragen und Antworten zur TV-Übertragung der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland.



Wer alle 51 Spiele der Europameisterschaft verfolgen möchte, muss auf MagentaTV zugreifen, dem Pay-TV-Angebot der Telekom. Aber: 46 der 51 Partien werden von ARD, ZDF und RTL auch im Free-TV gezeigt. Nur fünf Begegnungen, darunter ein Achtelfinale, laufen exklusiv bei Magenta. Die erste direkt an Spieltag eins, wenn die deutschen Gruppengegner Ungarn und die Schweiz aufeinander treffen.

Zudem arbeitet RTL während der EM eng mit Magenta zusammen und strahlt zwölf Spiele live aus. ARD und ZDF halten an je 17 Spielen die TV-Rechte. Darunter alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft, also auch das Eröffnungsspiel am 14. Juni in München. Die Partie der DFB-Elf gegen Schottland überträgt das ZDF, die ARD hingegen freut sich über das Endspiel einen Monat später in Berlin.



Wo gibt‘s die Highlights?



Alle Highlights aus den 51 Spielen des Turniers sind 15 Minuten nach Abpfiff auf RTL+ abrufbar. Auch die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender haben die Höhepunkte der EM-Spiele.

Wer sind die Experten und Expertinnen?



RTL und Magenta teilen sich ein Studio und ein Sendeteam. So wird zum Beispiel Rekordnationalspieler Lothar Matthäus, neben seiner Expertenrolle bei RTL, in der K.o.-Phase viermal als Co-Kommentator beim Telekom-Sender zu sehen sein. Außerdem kommen unter anderem Tabea Kemme und ein Block aus den ehemaligen Bayern-Akteuren Michael Ballack, Tim Borowski und Owen Hargreaves zum Einsatz. Fabian Reese von Hertha BSC wird Teil der “Reaction Show„, die sich vor allem an die “GenZ„ richtet.

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Bei der ARD sorgen Almuth Schult, Bastian Schweinsteiger, Thomas Hitzlsperger und Thomas Broich für die Expertise. Das ZDF setzt wie gewohnt auf Gladbach-Profi Christoph Kramer und Per Mertesacker sowie den ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe. Ein neues Gesicht im Zweiten ist Ex-Nationalkeeper Rene Adler, der im “Morgenmagazin„ sowie im “Mittagsmagazin„ zum Einsatz kommt.

Wer moderiert?



Die Moderation bei Magenta und RTL übernehmen zum Großteil Johannes B. Kerner und Laura Wontorra. Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer führen im Wechsel durch die EM-Übertragungstage im ZDF und die ARD baut auf Esther Sedlaczek sowie Alexander Bommes.

Was ist neu?



Die Sender informieren auch diejenigen nahezu in Echtzeit, die die Spiele gerade nicht live verfolgen können. So zeigt die Telekom alle Tore auf über 5500 digitalen Bildschirmen von Ströer. Die Screens stehen an Bahnhöfen, Einkaufszentren oder U- und S-Bahnsteigen in fast allen deutschen Großstädten. Zudem werden die Torclips in allen Telekom Shops ausgespielt. Die 20-Sekündigen Clips werden mithilfe einer künstlichen Intelligenz zusammengestellt. Auch die ARD will über die sozialen Medien sogenannte Near-Live-Clips posten.

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Die Spielanalysen aus dem etablierten Sportschau-Club fallen hingegen weg. Anstelle des Formats moderiert die ARD den Abend mit dem neuen EM-Kneipen-Quiz ab. Zur selben Sendezeit freut man sich bei der Magenta-Show “Pille-Palle„ mit Schauspieler Fahri Yardim und Ex-Nationalspieler Jonas Hector über außergewöhnliche Vorkommnisse des Spieltages.

− sid