Brasilianischer Präsident

Brasilianischer Präsident für mögliche Notoperation verlegt

14.07.2021 | Stand 15.07.2021, 1:28 Uhr

Jair Bolsonaro wurde für weitere Untersuchungen nach São Paulo gebracht. Foto: Alan Santos/Palacio Planalto/dpa

Bolsonaro hatte zunächst über anhaltenden Schluckauf geklagt. Die Ursache dafür könnte doch ernster sein als ursprünglich gedacht.

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ist für eine mögliche Notoperation in die Millionemetropole São Paulo verlegt worden. Bolsonaro kam in São Paulo an, wie im brasilianischen Fernsehen zu sehen war. Ein Krankenwagen brachte ihn in das «Hospital Vila Nova Star».

Am Nachmittag hatte ein Krankenwagen den Staatschef vom Militärhospital in Brasília zum Luftwaffenstützpunkt der Hauptstadt des südamerikanischen Landes gebracht. Dort wartete ein Flugzeug.

Der Arzt, der Bolsonaro auch nach dem Messerattentat 2018 operiert hatte, hatte einen Darmverschluss festgestellt, wie es in einer Mitteilung der Pressestelle der Präsidentschaft hieß. Er habe beschlossen, den Präsidenten nach São Paulo bringen zu lassen, wo weitere Untersuchungen gemacht werden sollen, um festzustellen, ob eine Notoperation notwendig ist.

Bolsonaro war nach einer ersten Mitteilung auf Anraten seines Ärzteteams am frühen Mittwochmorgen ins Krankenhaus in Brasília gebracht worden. Demnach war Bolsonaro für Untersuchungen im Militärhospital in der Hauptstadt, um die Ursache für seinen andauernden Schluckauf herauszufinden. Er hatte darüber auch in seiner wöchentlichen Übertragung in sozialen Medien geklagt.

Der Präsident sollte ursprünglich für 24 bis 48 Stunden im Krankenhaus oder zu Hause unter Beobachtung bleiben. Es gehe ihm gut, hieß es in der ersten Mitteilung. Bolsonaro bedankte sich auf Twitter für die Gebete.