Fernsehen

ZDF-Nachrichten erstmals in erneuertem Design

19.07.2021 | Stand 22.07.2021, 11:18 Uhr

Barbara Hahlweg, Jana Pareigis und Christian Sievers im ZDF-Nachrichtenstudio. Foto: Jana Kay/ZDF Corporate Design/dpa

Ab heute neues «heute»: Die ZDF-Nachrichten präsentieren sich ab heute in einem technisch und visuell überarbeiteten Rahmen.

Innerhalb von fast 60 Jahren hat sich das «heute»-Erscheinungsbild im ZDF zigmal verändert. Ab heute gibt es wieder eine Modernisierung. Auffällige Neuerung: Künftig läutet eine Digitaluhr statt einer Zeigeruhr den Beginn der 19-Uhr-Sendung ein.

Die erste neue 19-Uhr-Ausgabe wird von Barbara Hahlweg (52) moderiert, das erste neue «heute-Journal» von Christian Sievers (52).

Auch die Openings sind neu, die Musik ist deutlich überarbeitet worden. Das Grundthema bleibt, der Sound ist markanter. Blau als Farbe der Sendungen bleibt bestimmend - je später die Sendung, desto dunkler der Ton.

«Konzentration aufs Wesentliche» lautet das Motto laut ZDF-Designern. Im neuen Vorspann der 19-Uhr-«heute» ist erst eine Deutschland-, dann eine Europa- und dann eine Weltkarte in Linienschraffur zu sehen - markiert sind darin wichtige ZDF-Standorte und Studiostädte.

Beim «heute-Journal» ist im Vorspann statt flacher Weltkartenoptik ein Globus dominierend.

In den vergangenen zwölf Jahren war vor allem der geschwungene, dreiflügelige Tisch mit den bis auf die Erde reichenden Tischplatten ein Hingucker. Er verschwindet nun zugunsten eines deutlich kleineren Tisches in L-Form. Er ist in Sachsen gebaut worden, seine Oberfläche besteht aus Nussbaum in Schichtholz-Optik.

Seit dem 17. Juli 2009 werden die ZDF-Nachrichtensendungen aus dem virtuellen Nachrichtenstudio in Mainz gesendet, das jetzt modernisiert wurde. Die «heute»-Nachrichten gibt es seit dem 1. April 1963, mit dem Beginn des ZDF-Sendebetriebes. Die erste Ausgabe ging damals direkt nach der Ansprache des Intendanten Karl Holzamer um 19.35 Uhr auf Sendung.

Die Anfangszeit 19.00 Uhr für die Hauptausgabe gibt es seit 1973, das «heute-Journal» seit 1978.