„Situation eine Katastrophe“

Was Schulschließungen mit Kindern und Jugendlichen machen

24.04.2021 | Stand 24.04.2021, 15:53 Uhr

In Bayern haben wegen der scharfen Regeln die meisten Schulen geschlossen. −Foto: Sven Hoppe/dpa

Von Felix Flesch

Kinder und Jugendliche spielen in den Corona-Debatten selten eine zentrale Rolle. Das Ergebnis: Südostbayern drohen weitere lange Schulschließungen. Was macht das mit der jungen Generation?

„Die Situation ist eine Katastrophe für die Schüler“, sagt Dr. Dominik A. Ewald, bayerischer Vorsitzender des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, gegenüber der Passauer Neuen Presse. „Die Kinder drehen daheim hohl. Sie brauchen die Gemeinschaft, Bewegung und Sport.“ Er berichtet von immer mehr Kindern mit psychosomatischen Erkrankungen in den Praxen und Kliniken. Bauchschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche – das volle Programm eben.

Auch Praxen in der Region schlagen Alarm. „Kinder und Jugendliche werden vermehrt mit emotionalen und psychischen Symptomen bei uns vorgestellt“, sagt Dr. Bernadette Donath, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin in Passau. Es gehe oft um Zwangssymptome, Depressionen und Essstörungen.


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