Prozess um möglichen Zollbetrug mit Solarmodulen geht weiter

22.04.2021 | Stand 23.04.2021, 22:42 Uhr

Daniel Karmann/dpa/Archivbild

In Nürnberg geht die gerichtliche Aufarbeitung eines mutmaßlichen Zollbetrugs in Millionenhöhe beim Import von Solarmodulen aus China weiter. Ursprünglich hatte das Verfahren vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth vor mehr als zwei Jahren begonnen, musste aber im Sommer 2019 ausgesetzt werden, da umfangreiche Nachermittlungen notwendig geworden waren. Nun beginnt der Prozess erneut.

Drei Männern und zwei Frauen wirft die Staatsanwaltschaft gewerbs- und bandenmäßigen Schmuggel beziehungsweise Steuerhehlerei oder Beihilfe dazu vor. Die Angeklagten sollen etwa 20 Millionen Euro Antidumping- und Ausgleichszölle der EU hinterzogen haben. Die Vorwürfe lauten gewerbs- und bandenmäßiger Schmuggel beziehungsweise Steuerhehlerei oder Beihilfe dazu.

Verhandelt werden soll wieder vom 3. Mai an, wie ein Justizsprecher am Donnerstag mitteilte. Ein Urteil könnte am 30. Juni fallen.