Klose bemängelt Kommunikation bei Bayern

18.04.2021 | Stand 20.04.2021, 20:38 Uhr

Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Nach einem Jahr als Assistenztrainer beim FC Bayern München sieht es bei Miroslav Klose wie bei Hansi Flick nach einer Trennung im Sommer aus. «Für mich persönlich ist das überhaupt kein Problem, dass der Verein noch nicht mit mir gesprochen hat. Was mich wirklich nachdenklich macht, ist aber wie hier gerade miteinander kommuniziert wird...», sagte der 42-Jährige der «Bild».

«Respekt voreinander zu haben, auch wenn man nicht immer der gleichen Meinung ist, das muss unbedingt sein! Uli und Kalle haben diesen Verein zu einem Weltverein gemacht, weil es ihnen immer um den FC Bayern ging und nicht um persönliche Eitelkeiten!», lobte Klose die langjährigen Führungskräfte Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß.

Klose war im Sommer von der U17 des deutschen Fußball-Rekordmeisters zu den Profis gewechselt, wo er einer der Assistenten von Flick ist. Während seiner Zeit in der Jugendabteilung gab es zeitweise Spannungen mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic, der auch mit Flick Differenzen hat.

Flick hatte am Samstag den Wunsch der Auflösung seines noch zwei Jahre laufenden Vertrages zum Saisonende öffentlich gemacht. Er gilt als Favorit auf die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw, der im Sommer nach der EM aufhört. Als Flick-Vertrauter wäre auch Klose für DFB-Aufgaben denkbar. Von 2016 bis 2018 unterstützte er bereits das Trainerteam der Nationalmannschaft.