Corona bei Kindern „irrelevanter Faktor“

Kinderarzt kritisiert: Schulschließung war „rein politisch“

Eltern beklagen Test- und Maskenpflicht – „Was in Freizeit erlaubt ist, geht an Schulen noch lange nicht“

08.06.2021 | Stand 08.06.2021, 10:45 Uhr

Auch eine Mutter aus dem Landkreis Passau kritisiert: In allen Bereichen werde gelockert, in den Schulen aber kaum. Es herrscht nach wie vor Maskenpflicht, die Kinder müssen weiterhin zweimal pro Woche einen Test machen. −Symbolbild: dpa

Von Isabel Metzger

Professor Nikolaus Haas vom Klinikum Großhadern kritisiert im Gespräch mit der PNP, dass es keinen medizinisch vernünftigen Grund gab, die Schulen wegen des Coronavirus zu schließen.

„Das war eine rein politische Entscheidung, die nichts mit Wissen und Medizin zu tun hat“, sagt der Direktor der Abteilung für Kinderkardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin. Denn Corona sei bei Kindern ein „komplett irrelevanter Faktor“. Darauf würden seit langem Kinderärzte hinweisen. „Es hat bloß keiner hören wollen“, kritisiert Haas mit Blick auf die Politik.

Tobias Oelbaum von der „Initiative Familien“ kann über das, was in den Schulen auch jetzt noch verpflichtend ist, nur den Kopf schütteln. „Was in der Freizeit erlaubt ist, geht an Schulen noch lange nicht“, kritisiert er. So dürfen bei einer Inzidenz unter 50 private Feiern auch drinnen mit bis zu 50 Ungeimpften stattfinden; beliebig viele vollständig Geimpfte und Genesene können dazu gerechnet werden.

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