Mit unglaublicher Geschichte zum Wellness

Innerhalb von vier Monaten: Vier beste Freundinnen bekommen alle Zwillinge

Ihre ganz besondere Geschichte beschert Geisenfelderinnen bei BR-Aktion ein Wellness-Wochenende

05.05.2021 | Stand 05.05.2021, 21:23 Uhr

Die vier langjährigen Freundinnen, (von links) Gabi Minich, Tanja Lehmair, Maria van Baal und Michaela Zenger, bei ihrem bislang letzten gemeinsamen „Mädelsabend“ im August 2019 in München. −Foto: privat

Von Gerhard Kohlhuber

Vier beste Freundinnen bekommen 2012 innerhalb von vier Monaten allesamt Zwillinge. Eine unglaubliche Geschichte, die dem Quartett nun einen Wellness-Urlaub einbringt, berichtet der Donaukurier.



Derselbe Kindergarten, dieselbe Schule, dieselben Erinnerungen an unbeschwerte Ausflüge: Tanja, Michaela, Maria und Gabi, alle Jahrgang 1977, sind von Kindesbeinen an die engsten Freundinnen, und es gibt unendlich vieles, was sie gemeinsam haben. Ganz besonders gilt dies freilich für eine fast unglaubliche Laune der Natur: Alle vier Frauen haben 2012 innerhalb von vier Monaten Zwillinge bekommen. Was auch BR-Morgenmoderator Marcus Fahn kaum glauben mochte, als er die Freundinnen vor einigen Tagen mit einem gewonnenen Wellness-Wochenende überraschte.



Quasi das i-Tüpfelchen auf der engen Verbundenheit der vier war das Kuriosum, dass sich schrittweise entwickelte, nachdem Maria van Baal im Februar ihre Zwillinge Johanna und Marlene geboren hatte. Auf diese Nachricht aus München hin leistete Gabi Minich Anfang Mai dann Beistand auf echte Freundinnen-Art: Sie bekam mit Nico und Alex ebenfalls Zwillinge, musste ihrerseits aber keine zwei Wochen warten, bis Tanja Lehmair am 22. Mai mit den Zwillingen Paulina und Emilia nachzog. Da wollte Michaela Zenger natürlich nicht hintanstehen, und brachte am 31. Mai nicht nur die kleine Clara zur Welt, sondern auch ihre Zwillingsschwester Elisa.



Vier beste Freundinnen bekommen 2012 innerhalb von vier Monaten allesamt Zwillinge. Eine unglaubliche Geschichte, die dem Quartett nun einen Wellness-Urlaub einbringt, berichtet der Donaukurier.



Gabi Minich wohnt mit ihrer Familie jetzt in der Nähe von Rosenheim, Maria van Baal in München, doch ebenso wie Tanja Lehmair und Michaela Zenger haben die beiden ihre Wurzeln in Geisenfeld. Und die Freundschaft ihrer vier Mütter hat sich von frühen Kindesbeinen an auf sie übertragen. „Schon im Klosterkindergarten waren wir vier die engsten Freundinnen“, erzählt Tanja. Nach der Grundschule ging es für die Mädels gemeinsam aufs Gymnasium Pfaffenhofen, und natürlich absolvierte man auch die Sprachreise nach England und den Italienurlaub als Quartett. Zusammen freute man sich schließlich auch über das geschaffte Abi.



„Dann hat jede wo anders studiert, und wir haben uns vorübergehend ein wenig aus den Augen verloren“, erzählt Michaela Zenger – doch nicht lange: Als jede der vier jungen Frauen ihre Hochzeit feierte, waren natürlich die jeweils drei anderen Freundinnen mit dabei. Quasi das i-Tüpfelchen auf der engen Verbundenheit der vier war aber dann das Kuriosum, dass sich schrittweise entwickelte, nachdem Maria van Baal im Februar ihre Zwillinge Johanna und Marlene geboren hatte.



„Verrückte Monate“



Auf diese Nachricht aus München hin leistete Gabi Minich Anfang Mai dann Beistand auf echte Freundinnen-Art: Sie bekam mit Nico und Alex ebenfalls Zwillinge, musste ihrerseits aber keine zwei Wochen warten, bis Tanja Lehmair am 22. Mai mit den Zwillingen Paulina und Emilia nachzog. Da wollte Michaela Zenger natürlich nicht hintanstehen, und brachte am 31. Mai nicht nur die kleine Clara zur Welt, sondern auch ihre Zwillingsschwester Elisa.

„Man kann sich vorstellen, wie fassungslos wir selbst und auch unsere Familien da waren“, blickt Michaela Zenger auf diese „verrückten Monate“ zurück – auch dankbar darüber, dass es bei keiner der vier Zwillingsgeburten irgendwelche Komplikationen gab. „Natürlich schweißt so etwas extrem zusammen“, sagt Tanja beim Besuch der Heimatzeitung. „Du hast in all den Jahren dieselben Abläufe, dieselben Probleme und dieselben Glücksmomente.“



Große Zwillingstreffen



Während die beiden Geisenfelderinnen Tanja und Michaela sowie ihre vier Kinder (auch diese sind dicke Freundinnen und besuchen dieselbe Klasse der Grundschule) in ständigem persönlichen Kontakt stehen, war dies in kompletter Runde bereits vor Corona nur begrenzt möglich. Umso größer die Freude, wenn mal wieder ein großes Zwillingstreffen mit Wiener Würstchen und Pommes zustande gekommen war – zumeist in Geisenfeld, weil Maria und Gabi dann gleich die Gelegenheit nutzten, ihre Familien hier zu besuchen. Hin und wieder haben die vier Freundinnen aber auch ihre Männer für die Kinder „eingespannt“ und sich zu einem Mädelsabend in München getroffen.



Zuletzt 2019 in trauter Viererrunde getroffen



Letztmals 2019. Seitdem konnte man sich wegen Corona nicht mehr in trauter Viererrunde treffen, und dieser traurige Zustand war dann auch Anlass für Tanja, einen Versuch zu starten, doch zumindest nach Corona ein besonders schönes Gemeinschaftserlebnis zu ergattern. Sie bewarb sich mit ihren drei Freundinnen bei „Bayerns beste Freundschaften“, einer aktuellen Aktion des Radio-Senders Bayern 1, bei der „beste Freunde“ ein gemeinsames Wellness-Wochenende gewinnen können.



Und die vier langjährigen Freundinnen wurden unter den vielen tausend Bewerbungen tatsächlich gezogen. Vielleicht war es pures Glück, vielleicht half hier aber auch ihre ganz besondere „Zwillings-Geschichte“ ein wenig nach, die Tanja Lehmair auf dem Online-Bewerbungsformular erläuterte. „Die wollten das anfangs gar nicht glauben, und haben extra nachgefragt, ob das alles so stimmt“, erzählt die Geisenfelderin schmunzelnd.



Ausgesucht haben sich die vier Freundinnen ein Wochenende in einem Luxushotel im Allgäu. Wann sie sich hier verwöhnen lassen, wissen sie noch nicht. „Da läuft nichts davon, der Gutschein ist drei Jahre lang gültig“, erzählen die zwei Geisenfelderinnen. Wenn man die Bewerbung entsprechend formuliert hätte, wäre vielleicht auch die Begleitung durch die Männer vom Gutschein gedeckt gewesen, „doch gerade solche Wellness-Aufenthalte sind ja auch als Mädelsausflug ein Genuss“. Und außerdem, so Tanja Lehmair mit Nachdruck: „Nach Monate langem Homeschooling-Stress haben wir Mütter uns das redlich verdient.“

− GZ