Fragen & Antworten

Gruppengröße, Eltern, Corona-Tests: Das gilt jetzt für den U14-Sport

29.04.2021 | Stand 29.04.2021, 18:00 Uhr

Mit Abstand am besten: Jung-Kicker am Ball. Seit Mittwoch darf unter Auflagen wieder in Kleingruppen Sport ausgeübt werden. −F.: Lakota

Seit Mittwoch gilt auch in Bayern: Sport ist zumindest für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren wieder erlaubt – auch bei einer Sieben-Tages-Inzidenz über 100.







Auf Grundlage von Antworten aus dem Bayerischen Staatsministerium des Innern (StMI) haben wir die wichtigsten Praxisfragen zusammengestellt:



Wie viele Fünfergruppen dürfen auf den Platz?
Das Innenministerium macht dazu keine konkreten Angaben, schreibt nur: „Wie viele Gruppen auf der jeweiligen Sportstätte im konkreten Einzelfall trainieren können, ist von den örtlichen Gegebenheiten abhängig und kann nur durch die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden beurteilt werden.“ Die Sportausübung mehrerer Gruppen auf einer Sportstätte sei aber grundsätzlich möglich.



Braucht jede Gruppe einen Trainer?
Nein. Es reicht aus, wenn insgesamt ein Trainer anwesend ist. Die Gruppen dürfen zudem nicht vermischt werden.



Braucht jeder Trainer einen negativen Test?
Ja, ein negatives Testergebnis innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung ist die Voraussetzung.



Reicht für Trainer ein Selbsttest oder muss es sich um ein zertifiziertes Negativergebnis handeln?
Dazu teilt das Innenministerium mit: „Gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1 der 12. Bayerischen Infektionschutzmaßnahmeverordnung müssen Anleitungspersonen auf Anforderung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde ein negatives Ergebnis eines innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen.“



Gilt bei einem PCR-Test auch die 48-Stunden-Regel?
Nein, auch bei PCR-Tests von Übungsleitern gelte, dass diese innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung vorgenommen worden sein müssen, stellt das Innenministerium fest.



Dürfen Eltern am Platz warten, wenn der Abstand eingehalten wird?
„Minderjährige Sportler können zur Wahrnehmung der elterlichen Sorge (Elternrecht) beim Sportbetrieb von ihren Erziehungsberechtigten begleitet werden“, heißt es in der Antwort des StMI. Dabei seien Ansammlungen mehrerer Erziehungsberechtigter in jedem Fall zu vermeiden, der Mindestabstand sei einzuhalten.



Was ist bei einer stabilen Sieben-Tages-Inzidenz von 50 bis 100 erlaubt?
Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren dürfen gemeinsam kontaktlos trainieren. Außerdem ist kontaktfreier Sport im Freien mit den Angehörigen zweier Hausstände – insgesamt maximal fünf Personen – (Kinder unter 14 nicht mitgerechnet) gestattet.

− la/mjf/mid