Freibadsaison eröffnet: für viele zu kurzfristig oder kalt

21.05.2021 | Stand 23.05.2021, 8:32 Uhr

Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Erst Corona und dann noch mieses Wetter: Allen Widrigkeiten zum Trotz drängten zum verspäteten Auftakt der Freibadsaison in Bayern erste Schwimmbegeisterte in die Becken. Wegen der noch geltenden Pandemieauflagen und der kühlen Temperaturen öffneten am Freitag allerdings nur wenige Bäder.

In München starteten sieben Freibäder der Stadtwerke. Hier registrierten sich im Laufe des Vormittags den Angaben zufolge rund 440 Gäste. Den Auftakt machten bereits um 7.00 Uhr das Schyrenbad und das Dantebad.

Jenseits der Landeshauptstadt öffneten besonders in Oberbayern eine Reihe von Bädern. Unter anderem lädt das Städtische Freibad im oberbayerischen Grafing (Landkreis Ebersberg) ins noch recht kühle Nass. Ebenso das Inselbad in Landsberg am Lech, das am frühen Nachmittag auf seiner Homepage gut 150 Reservierungen zählte und noch mehr als 1000 freie Plätze. Auf ins Nass hieß es auch im See- und Warmbad Rottach-Egern am Tegernsee.

In Oberfranken zählte das Freibad in Ebermannstadt (Landkreis Forchheim) zu den Frühstartern am Freitag. Manche Bäder wie das Rötelheimbad im mittelfränkischen Erlangen wollten mit dem ersten Tag der Pfingstferien an diesem Samstag öffnen - bei allerdings auch nicht besseren Wetteraussichten. Normalerweise ist schon Anfang Mai der Auftakt der Saison.

Grundsätzlich können nun Freibäder bei einer stabilen Inzidenz unter 100 in der Kommune wieder öffnen. Gäste benötigen einen aktuellen negativen Corona-Test sowie ein vorab gebuchtes Ticket.

Bei vollständig Geimpften sowie Genesenen entfällt die Testpflicht laut Gesundheitsministerium. Ebenso braucht es generell keinen Test mehr ab einem stabilen Inzidenzwert unter 50.

Einige Bäder brauchen auch noch etwas Zeit für die Umsetzung der Regeln. So kamen nach Angaben der Stadtwerke Bamberg die Lockerungen der Staatsregierung für die schnelle Eröffnung vor dem Wochenende zu kurzfristig.