Pumuckl-Neuverfilmung
Florian Brückner aus Bad Endorf wird der neue Meister Eder

23.03.2022 | Stand 23.09.2023, 2:15 Uhr

Meister Eders Neffe (Florian Brückner) erlebt ab Ende 2023 neue Abenteuer mit dem Pumuckl. −Foto: RTL/Luis Zeno Kuhn

In Meister Eders Werkstatt wird wieder gehämmert und gesägt. Jetzt haben die Dreharbeiten für „Neue Geschichten vom Pumuckl“ begonnen. Florian Brückner aus Band Endorf spielt dabei den Schreinermeister - und Neffen des legendären Meister Eder.



Dabei wurde die Werkstatt, die in der Originalserie in einem Münchner Hinterhof angesiedelt war, für die Neuverfilmung detailgetreu nachgebaut. Der Schauspieler Florian Brückner aus Bad Endorf, der auch schon in Bully Herbigs „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“ als Toni Brehm zu sehen war, tritt dabei ein schweres Erbe an: schlüpft er doch als Eders Neffe in die Rolle des neuen Schreinermeisters. Legendär die Sprüche und Flüche, die Gustl Bayrhammer († 1993) als Meister Eder und Hans Clarin († 2005) als Stimme des kleinen rothaarigen Kobolds zum Besten gaben („Es muass a Bläde gebn. Oba es werdn ollwei mehra“).

Pumuckl bleibt wieder am Leim kleben

Zumindest die erste Folge erinnert dabei schon sehr an das Original, die am 24. September 1982 in der ARD zu sehen war: Als Florian Eder, der Neffe von Meister Eder, die alte Schreinerwerkstatt im Hinterhof betritt, bleibt Pumuckl am Leim kleben und wird sichtbar.

Die erste Klappe für die Fortführung der Kultserie vom Kobold mit dem roten Haar fiel jetzt in München. Regie bei den vorerst 13 geplanten Folgen, die bis zum Sommer in München und dem Münchner Umland gedreht werden sollen, führt Marcus H. Rosenmüller. Der nahm unter anderem auch bei „Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Trautmann“ oder „Unheimlich perfekte Freunde“ auf dem Regiesessel Platz. Nach der letzten Klappe beginnen die aufwändigen Animationsarbeiten, die Pumuckl am Bildschirm zum Leben erwecken und ihn seine beliebten Streiche spielen lassen werden. 2023 soll die Neuauflage vom Pumuckl bei RTL+ zu sehen sein.

− lai