Distanzunterricht bleibt die Regel

02.05.2021 | Stand 03.05.2021, 22:52 Uhr

Armin Weigel/dpa/Symbolbild

Viele Eltern stellen in der Corona-Krise fest, dass ihre Kinder die Schule vermissen - vor der Pandemie undenkbar. Doch von einer Rückkehr zur Normalität sind die Schulen weit entfernt.

Trotz leicht sinkender Coronazahlen bleibt es nahezu in ganz Bayern vorerst beim Distanzunterricht an den Schulen - Abschlussklassen und Viertklässler ausgenommen. Lediglich in etwa einer Handvoll Landkreise und kreisfreien Städte ist von Montag an Wechselunterricht in allen Klassenstufen möglich.

Im Laufe der Woche könnten bei stabilen oder sinkenden Sieben-Tage-Inzidenzen aber weitere Kommunen mit Wechselunterricht hinzukommen. Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut in 18 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten unter 100.

Die Staatsregierung hat die Vorschriften für den Schulunterricht mittlerweile zum Teil der neuen bundesweiten Notbremse angepasst. Unterschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt den Sieben-Tage-Inzidenzwert 100 an fünf aufeinander folgenden Tagen, kann ab dem übernächsten Tag auf Wechselunterricht umgestellt werden.

Umgekehrt gilt: Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt den Wert 100 an drei aufeinander folgenden Tagen, gibt es ab dem übernächsten Tag wieder Distanzunterricht. Ausgenommen sind Abschlussklassen und Viertklässler an Grundschulen. In der Bundes-Notbremse ist allerdings der höhere Grenzwert 165 vorgesehen, in Bayern ist es bei 100 geblieben. Die Freien Wähler wollen das ändern.