Temperaturen um Gefrierpunkt
Deutscher Wetterdienst warnt auch in den nächsten Tagen vor Glätte in Bayern

13.01.2024 | Stand 14.01.2024, 17:21 Uhr

Der Winterdienst in Bayern wird auch in den kommenden Tagen gefordert sein. − Foto: dpa

Bei winterlichem Wetter mit gefrierendem Sprühregen ist es auf den Straßen Bayerns vielerorts spiegelglatt geworden. Allein in Mittelfranken kam es zu rund 60 Glatteis-Unfällen. Auch für die nächsten Tage prognostiziert der Deutsche Wetterdienst Glätte.

Glatteis hat die Straßen in Teilen Bayerns in gefährliche Rutschbahnen verwandelt. Allein in Mittelfranken registrierte die Polizei in der Nacht zum Samstag rund 60 Unfälle wegen Glätte, mindestens 25 Glatteis-Unfälle gab es in Oberfranken. Auch in den kommenden Tagen müssen die Menschen vielerorts mit rutschigen Straßen und Gehwegen rechnen.

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Dichte Wolkendecke am Samstag

Auch für die kommenden Tagen sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vielerorts erneut Glätte durch gefrierenden Sprühregen voraus, teils auch durch geringen Schneefall. Am Samstag sollte Bayern unter einer dichten Wolkendecke liegen. Nur im Süden und in den Alpen könne sich zeitweise die Sonne zeigen, hieß es.

In der Nacht zum Sonntag rechnete der DWD vor allem in den Mittelgebirgen mit Glätte durch leichten Neuschnee und gefrierenden Sprühregen. Mit einem stark auffrischenden Westwind sollen die Temperaturen am Sonntag auf knapp über null Grad steigen. Der Norden bleibt überwiegend stark bedeckt, während sich im Süden vereinzelt die Sonne zeigt.

Mildere Temperaturen, weniger Sonne

Zum Wochenstart wird es unterhalb von 600 Metern etwas wärmer, dafür aber weniger sonnig. Am Montag werden tagsüber Höchsttemperaturen von drei Grad erwartet. Auch weiterhin rechnet der DWD jedoch in der Nacht mit Glätte durch Schnee oder überfrierende Nässe.

− dpa