Niederbayern

Bezirkstagspräsident: Bundes-Notbremse gefährdet Innenstädte

17.04.2021 | Stand 17.04.2021, 20:51 Uhr

−Archivbild: Hackl/PNP

Der niederbayerische Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich wendet sich an die niederbayerischen Bundestagsabgeordneten: Die Bundes-Notbremse gefährde die Innenstädte.

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„Wenn ab einer Inzidenz von 100 alle Einzelhandelsgeschäfte schließen müssen, bedeutet dies für die niederbayerischen Grenzlandkreise: die Geschäfte werden noch für Monate zu sein. Das wäre eine absolute Katastrophe“, so Heinrich in einer Pressemitteilung.

Seit Jahrzehnten werde mit hohen staatlichen Fördersummen in die Ortszentren investiert um lebendige Innenstädte zu erhalten. „All diese Bemühungen der Städtebauförderung und weiterer staatlicher Programme werden gefährdet, wenn der Einzelhandel und die Gastronomie weiter über lange Zeit schließen müssen“, so Heinrich.

Trotz der zusätzlichen Impfdosen für die Grenzlandkreise sei eine Inzidenz von unter 100 in den nächsten Wochen nicht realistisch. „Deshalb appelliere ich eindringlich, zumindest bis zu einer Inzidenz von 200 den Geschäften ’Click and Meet’ nach einem negativen Schnelltest zu ermöglichen.“ Sonst gehen im östlichen Niederbayern viele Lichter aus, befürchtet der Bezirkstagspräsident und Bürgermeister von Freyung.

Als „ermutigende Perspektive“ bezeichnet Heinrich das Vorhaben, bis zu einer 200er-Inzidenz die Schulen bei Testpflicht offen zu lassen. „Das unterstütze ich absolut: Kinder brauchen Kinder“, unterstreicht Heinrich.

− pnp