Corona-Inzidenz sinkt

Ab wann Lockerungen in Städten und Landkreisen in Kraft treten

02.05.2021 | Stand 02.05.2021, 14:26 Uhr

An fünf aufeinanderfolgenden Tagen müssen Grenzwerte unterschritten sein, damit Lockerungen in Kraft treten. −Symbolbild: Bernd von Jutrczenka/dpa

Von Karin Seibold

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt - deutschlandweit, und so auch in vielen Städten und Landkreisen in der Region. Aber wann treten bei bestimmten Inzidenz-Grenzwerte wieder Lockerungen in Kraft?

Alle aktuellen Entwicklungen in der Region lesen Sie in unserem Corona-Ticker.

Das ist in der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zu lesen, die am 28. April in Kraft getreten ist. Dort heißt es: Während beim Überschreiten eines Grenzwerts das Überschreiten an drei Tagen stattfinden muss, damit die Verschärfungen in Kraft treten, geht das beim Unterschreiten langsamer. Insgesamt fünf Tage in Folge muss der Schwellenwert im jeweiligen Landkreis oder der Stadt unterschritten sein, damit Lockerungen ausgerufen werden. Ab dem übernächsten darauffolgenden Tag treten dann die Lockerungen in Kraft.





Geimpft wird getestet gleichgestellt



Das bedeutet: Unterschreitet ein Landkreis oder eine Stadt beispielsweise den Inzidenzwert von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, können die Behörden vor Ort bekanntgeben, dass Einkaufen mit Termin in den Läden wieder möglich ist („Click and Meet“). Zwischen einer Inzidenz von 100 und 150 dürfen Kunden nur mit Termin eingelassen werden und nur, wenn sie ein negatives Testergebnis vorlegen können.

Ab einer Inzidenz von 150 ist nur noch "Click and Collect" möglich. Über 200 sind womöglich noch strengere Maßnahmen denkbar. Sobald die Inzidenz im Vergleich zum Landesschnitt deutlich erhöht ist, werden die Verwaltungsbehörden dazu aufgefordert, selbst Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahlen wieder zum Sinken zu bringen.

Vollständig Geimpfte werden Getesteten gleichgestellt, Genesene sollen das nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder von vergangener Woche auch bald werden.