24 Millionen Euro für Sanierung von Klosteranlage

12.03.2021 | Stand 12.03.2021, 9:43 Uhr

Nicolas Armer/dpa

Mit 24 Millionen Euro fördert der Bund die Sanierung der ehemaligen Klosteranlage St. Michael in Bamberg. Mit dem Geld werde ab Mai der letzte Bauabschnitt finanziert, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Bis 2025 soll die Kirche saniert sein, bis 2030 dann die gesamte Klosteranlage.

Die Planung und Sanierung läuft schon seit 2009. Bisher ist der Kirchenbau statisch gesichert, nun soll mit den Natursteinarbeiten an den Türmen begonnen werden. Nach und nach sollen alle Fassaden, die Fenster und der Innenraum samt Ausstattung, Technik und Orgel überarbeitet werden.

Neben den Gebäuden der Klosteranlage müssen auch Wege, Brunnen, Pavillons, Gärten und Entwässerung instandgesetzt werden. Rund 50 Millionen Euro soll die Sanierung insgesamt kosten, dafür kommen unter anderem auch die Stadt und der Entschädigungsfond Bayern auf.

Die Kirche St. Michael gilt als eines der Wahrzeichen der Weltkulturerbestadt Bamberg. Das Benediktinerkloster wurde 1015 durch Bischof Eberhard I. gegründet. Im Zuge der Säkularisierung wurde das Kloster 1802 aufgelöst, inzwischen befinden sich dort ein Seniorenzentrum und Büros der Stadtverwaltung.