Polizei sucht Zeugen

Zwei Männer prügeln auf eine am Boden liegende Person ein

21.05.2021 | Stand 21.05.2021, 13:52 Uhr

−Symbolfoto: Silas Stein

Zu einer Prügelei, bei der ein 25-Jähriger am Kopf verletzt wurde, ist es am vergangenen Montag in Regensburg gekommen. Die beiden Täter traten mehrfach auf den Kopf des Opfers ein.


Zu der Prügelei zwischen den drei Männern kam es am Busbahnhof Alberstraße in Regensburg. Aus bislang nicht bekannten Gründen gerieten die drei in einen Streit. Wenig später entwickelte sich daraus laut Polizei eine massive Schlägerei.

Der 25-jährige wurde dabei von einem der beiden Kontrahenten mehrfach zu Boden gebracht und festgehalten, während der andere Kontrahent ihn unter anderem mehrfach an den Kopf trat. Im Anschluss ließen die Männer von ihrem Opfer ab und entfernten sich vom Tatort.

Das Opfer erlitt Verletzungen im Kopfbereich und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.



Videoüberwachung führt zur Festnahme



Durch eine polizeiliche Auswertung der öffentlichen Videoüberwachung am Busbahnhof wurden die beiden Schläger im Alter von 28 Jahren und 30 Jahren identifiziert. Nach einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Tatverdächtigten kurz darauf durch Einsatzkräfte der Polizei Regensburg Süd in der Nähe Bahnhofs aufgegriffen und vorläufig festgenommen werden.

Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei Regensburg übernommen. Die genauen Tatumstände und das Motiv sind noch unklar.



Polizei sucht nach Zeugen des Streits



Die Kriminalpolizei sucht daher in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die die Auseinandersetzung am Busbahnhof in der Albertstraße am Montag, den 17. Mai, gegen 22.15 Uhr beobachtet haben. Die Zeugen werden gebeten, sich umgehend mit der Kriminalpolizeii Regensburg unter Tel. 0941/506-2888 in Verbindung zu setzten.

Die beiden Tatverdächtigen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ am Dienstag Haftbefehle wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die beiden Personen. Die Männer befinden sich seitdem in Justizvollzugsanstalten.

− nis