Landkreis Cham

Zusätzlicher Impfstoff für die Grenzregion

10.03.2021 | Stand 18.03.2021, 16:13 Uhr

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Der Chamer Landrat und Bezirkstagspräsident der Oberpfalz Franz Löffler begrüßt die Nachricht von Ministerpräsident Markus Söder, dem Grenzraum kurzfristig noch einmal 100.000 zusätzliche Impfdosen zukommen zu lassen.

Von LRA Cham/Pressemitteilung

Landkreis Cham. „Ich bedanke mich ausdrücklich bei Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek dafür, dass sie damit auf die besondere Situation der Grenzregion so schnell und so nachhaltig reagiert haben. Die Immunisierung der Bevölkerung steht für mich ganz oben, wenn wir Lockerungen erreichen wollen. Insgesamt 150.000 Impfdosen über die reguläre Zuteilung hinaus sind eine markante Hilfestellung zur besseren Bekämpfung der Pandemie. Wir sind ja so etwas wie der Puffer gegenüber dem Hochrisiko- und Virusmutationsgebiet Tschechien mit den hohen Infektionszahlen“, so Löffler.

Die jetzt erfolgte Einbindung der EU entspricht einer Forderung der ostbayerischen Grenzlandräte, die das unter anderem am vergangenen Sonntagabend in einer Videoschalte an Ministerpräsident Söder herangetragen hatten. Das reguläre bayerische Impfstoff-Kontingent wird deshalb nicht belastet. Von den bisher zugesagten 50.000 zusätzlichen Impfdosen hat der Landkreis Cham bereits einen Anteil von 1.170 Stück erhalten. Löffler: „Den zusätzlichen Impfstoff setzen wir da ein, wo es aus epidemiologischer Sicht am sinnvollsten und am dringendsten ist. Die Festlegung trifft das Gesundheitsamt vor Ort. Dort weiß man am besten, wo sich Infektionsschwerpunkte bilden. Gleichzeitig werden wir aber natürlich die Impfungen nach der Priorisierungsverordnung fortführen. Mit der Impfung der Über-80-Jährigen werden wir voraussichtlich Ende nächster Woche fertig sein. Dann kommen die 70-Jährigen und Personen mit Vorerkrankungen an die Reihe.“